Über halb Dortmund gilt eine Drohnen-Kontrollzone

Neue Mini-Fluggeräte

Zivile Mini-Drohnen werden immer beliebter - doch was kaum jemand weiß: Der Luftraum über halb Dortmund ist bereits für viele der privaten Mini-Fluggeräte tabu. Es sei denn, man hat eine Genehmigung vom Tower des Dortmunder Flughafens. Wir zeigen auf einer Karte, welche Stadtteile in der Kontrollzone liegen.

DORTMUND

, 11.03.2014, 19:35 Uhr / Lesedauer: 1 min

 

Grundsätzlich gilt außerhalb des Luftkontrollraums: Fliegt man rein privat und als Hobby, sind in der Regel keine Genehmigungen erforderlich, sofern die Drohne nicht mehr als fünf Kilogramm wiegt. Hier gelten die Regelungen über Flugmodelle. Für das gewerbliche Fliegen aber ist eine Aufstiegsgenehmigung Pflicht, die bei der Bezirksregierung Münster als zuständiger Luftfahrtbehörde zu beantragen ist.  Mit dieser Erlaubnis darf man allerdings noch nicht in den Bereich der Luftkontrollzone fliegen, die sich in Dortmund über den gesamten Osten, den Süden, die Innenstadt und im Westen bis nach Dorstfeld erstreckt. Innerhalb dieser Zone gelten strenge Regeln für alle Fluggeräte, die technisch in der Lage sind, höher als 30 Meter zu steigen. Hier dürfen die zivilen Drohnen nur mit Erlaubnis des Flughafen-Towers starten. Wer Drohnen über fünf Kilogramm von öffentlichen Straßen und Plätzen aufsteigen lassen will, sollte die Stadt, in diesem Fall die Verkehrssicherung beim Tiefbauamt, informieren.

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