Über 200 Raser bei Sondereinsatz der Polizei Dortmund erwischt

Sondereinsatz

Bei einem Sondereinsatz der Dortmunder Polizei lag in der Nacht zu Samstag der Fokus auf illegalen Autorennen und Tuning. Mit Erfolg: Über 200 Personen wurden bei Vergehen erwischt.

Dortmund

, 14.12.2019, 16:51 Uhr / Lesedauer: 2 min
Über 200 Raser bei Sondereinsatz der Polizei Dortmund erwischt

© Archiv/Oliver Schaper

Aktualisierung (15.12.):

Wie bereits angekündigt hat die Dortmunder Polizei am Sonntag (15.12.) eine Bilanz zu dem Sondereinsatz veröffentlicht.

Bei dem Einsatz kontrollierte die Polizei insgesamt 89 Fahrzeuge und 113 Personen. Ein Auto samt Führerschein wurde beschlagnahmt, außerdem wurde eine Anzeige wegen des Verdachts eines illegalen Rennens erstattet. In zwei Fällen wurde die Weiterfahrt untersagt. Im Rahmen der Kontrollen wurden mehrere Ordnungswidrigkeiten und Verkehrsvergehen angezeigt sowie mehrere Verwarngelder ausgesprochen.

Auch die Geschwindigkeitskontrollen waren „erfolgreich“: 162 Verwarngelder und vier Ordnungswidrigkeiten wurden per Radar festgestellt, 20 Verwarngelder und elf Ordnungswidrigkeiten per Laser.

Beim ProVida-Fahrzeug (eine Radarfalle in einem Auto) gab es 10 Ordnungswidrigkeiten und acht Fahrverbote.

Ursprüngliche Meldung (14.12.)

In der Nacht zu Samstag (14.12.) führte die Polizei Dortmund einen Sondereinsatz durch. Der Fokus lag dabei auf illegalen Autorennen und Tunings. Bei Twitter kommentierte die Polizei den Einsatz live.

Und so ging der Polizei auch kurz nach der Ankündigung der Live-Berichterstattung der erste Raser ins Netz. Er war mit 131 km/h unterwegs - erlaubt waren allerdings gerade einmal 60 km/h. „Den Führerschein und sein Auto ist der Herr erstmal los", heißt es bei Twitter.

Ab zum Gutachter

Kurz drauf später fiel der Polizei dann ein Mann wegen seiner Fahrweise in Eving auf. Hinweise auf Drogen und Alkohol gab es zwar nicht, doch wegen einer zu lauten Auspuffanlage wurde der BMW abgeschleppt und zum Gutachter gebracht.

Beim Gutachter wartete dann bereits der nächste BMW - ebenfalls mit zu lautem Auspuff und zusätzlich noch kaputtem Bremskraftverstärker. "...und ganz "dicht" ist er auch nicht. Also was den Ölverlust angeht", schreibt die Polizei bei Twitter und postet dazu ein Bild des "öligen" Unterbodens des Autos.

Dann lässt es sich die Polizei auch nicht nehmen, ihre Meinung zum Thema illegale Autorennen zu verkünden. „Teilnehmer illegaler Kraftfahrzeugrennen verhalten sich verantwortungslos und gefährden ihre Mitmenschen."

Eine kleine Zwischenbilanz zog die Polizei dann auch noch: allein 215 Geschwindigkeitsverstöße stellten sie fest. Beendet war der Sondereinsatz gegen 3.15 Uhr.

Die Polizei Dortmund teilte auf Anfrage mit, dass am Sonntag (14.12.) eine Pressemitteilung zu dem Sondereinsatz folgen wird.

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