Die Verantwortlichen von RBL Media und DSW21 beim gemeinsamen Spatenstich für die neue Bushaltestelle in der Markgrafenstraße. © Daniel Immel
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Über 200 Dortmunder Bushaltestellen bekommen neue Wartehäuschen

Dortmunds ÖPNV-Angebot bekommt ein Facelifting. An einigen Standorten kann man das bereits erkennen - denn nun wurden die ersten neuen Wartehäuschen aufgestellt.

Wer in Zukunft mit den Bussen von DSW21 unterwegs ist, dem wird diese optische Veränderung auffallen: In den nächsten zwei Jahren werden im Dortmunder Stadtgebiet alte Busunterstände durch neue ersetzt.

Die ersten der gläsernen Bushäuschen wurden bereits aufgestellt. Der offizielle Startschuss der Maßnahme erfolgte am Freitag (17.9.) – dabei wurde unweit der Stadtbahn-Haltestelle in der Markgrafenstraße ein neuer Busunterstand eingeweiht.

Innerhalb von nur wenigen Sekunden wurde das vorgefertigte Konstrukt mit einem Kran vom Laster direkt in die Baugrube gehoben. Dieser Vorgang wird sich in den nächsten zwei Jahren über 200 Mal wiederholen. Denn in dem Zeitraum werden 216 baugleiche Wartehäuschen an den Platz der bisherigen rücken.

„Die neuen Fahrgastunterstände sind auch optisch ein Schritt nach vorne“, sagt Dr. Heinz-Josef Pohlmann, Leiter Betrieb und Marketing bei DSW21. Bei der Gestaltung der neuen Wartehäuschen habe man auf Nutzerfreundlichkeit gesetzt.

Außerdem seien bei der Konzeption eine freundliche Optik und die Belange von behinderten Menschen berücksichtigt worden. Vogelfreundlich sind die neuen Unterstände natürlich ebenso – das Design auf den Glasscheiben verhindert eine Kollision von Vögeln mit dem Glas.

Bushaltestellen erhalten stadteigenes Design

Die grau-metallischen Haltestellenhäuschen haben ein stadteigenes Design erhalten. So ist eine Silhouette der Stadt Dortmund auf den Glasscheiben abgebildet, die unter anderem die Wahrzeichen Dortmunder U, Florianturm und Signal-Iduna-Park zeigt.

Die neuen Wartestände kommen von dem Unternehmen RBL Media. Beim Aufbau der Häuschen würde man eine Prioritätenliste befolgen, bei der das Alter und die Nutzungsfrequenz der Standorte berücksichtigt werden.

216 von insgesamt 680 Unterständen in Dortmund werden innerhalb dieses Projekts erneuert. Nach derzeitigem Stand sollen die restlichen Standorte im Laufe der Zeit später ebenso neue Wartehäuschen erhalten.

Wartestände refinanzieren sich

Für Daniel Lange von RBL Media sei das Besondere an den Bushäuschen, „dass die Produktion nachhaltig ist“. Die Bushaltestelle besteht aus Aluminium und sei zu 80 Prozent aus recyceltem Material gefertigt.

Eine weitere Besonderheit an den Warteständen ist, dass sich alle Häuschen selbst refinanzieren: Im Häuschen ist eine Werbebande angebracht, die von Unternehmen gemietet werden kann. Die Erlöse daraus finanzieren den Bau der Häuschen.

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