TV Brechten möchte neuen Kabinentrakt für 900.000 Euro bauen

dzFußball in Brechten

Der TV Brechten hat sich in den vergangenen Jahren positiv entwickelt. Dem gegenüber stehen miserable Umkleidekabinen. Nun soll der Verein Hilfe bekommen.

Brechten

, 28.07.2020, 04:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Der TV Brechten möchte einen neuen Kabinentrakt mit Sozialräumen am Schiffhorst bauen. Dazu zählen Umkleidekabinen, Räume für Schiedsrichter, Sanitäreinrichtungen und ein Multifunktionsraum.

Der Verein fand dafür die Zustimmung der SPD im Stadtbezirk Eving, von der einige Mitglieder nun einen Besuch auf der Anlage in Brechten unternahmen. Auch die städtischen Sportbetriebe haben nach Angaben der SPD schon ihre Unterstützung zugesagt.

Landesprogramm „Moderne Sportstätten“

Zur Umsetzung dieser Planungen sind rund 900.000 Euro nötig. Ein Großteil der Finanzierung soll aus dem Landesprogramm „Moderne Sportstätten“ und einer kommunalen Beteiligung erfolgen.

Sobald die Baugenehmigung vorliegt, könnte dann losgelegt werden. Aus dem Haushalt der Bezirksvertretung Eving 2020-2021 wird auf Antrag der SPD-Fraktion ein Betrag von 70.000 Euro zur Ausstattung des Multifunktionsraumes zur Verfügung gestellt.

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Die Sozialdemokraten Hendrik Berndsen, Lothar Volmerich und Peter Wieseler zeigten sich beeindruckt, wie sich die Anlage des TV Brechten entwickelt hat. Mehr als sechs Jahre ist es her, dass der Sportplatz mit einem Kunstrasenbelag ausgestattet worden ist und aus einem ganz normalen Fußballplatz der „Sportpark Brechten“ wurde. Eine, so die SPD, „moderne Anlage für Vereins- und Schulsport mit Kleinfeld, Beach Volleyball und Tartanbahn“.

Allein 14 Jugendmannschaften

Der Verein hat sich seitdem enorm entwickelt und bietet derzeit im Fußballbereich 14 Jugend-, sowie vier Damen- und Herrenteams sportliche Betätigung. Seit Jahrzehnten nutzen die Sportler die weitab des Spielfeldes im Keller der benachbarten Grundschule gelegenen Kabinen und Duscheinrichtungen.

„Dieser Zustand ist nicht mehr haltbar und insbesondere unseren 250 Mädchen und Jungen nicht länger zuzumuten“, sagen die Fußballer als Begründung für die jetzigen Planungen.

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Die angrenzende Brechtener Grundschule, so teilt die SPD weiter mit, platze aufgrund des gestiegenen Schüleraufkommens aus allen Nähten und bedarf zügig und alternativlos einer adäquaten Erweiterung, eigentlich sogar eines Neubaus.

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Brechten wachse ungebremst weiter. Und weiter: „Allein im Neubaugebiet Brechtener Heide werden insgesamt rund 3000 Menschen zuziehen, fast ausschließlich Familien mit Kindern. Ähnliches gilt für das Sanierungsgebiet In der Esche.“

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Problem ist der Zeitplan für den Neubau. „Eine Umsetzung erst im Jahre 2024 kommt da viel zu spät und ist den Brechtener Kindern keinesfalls zuzumuten“, ist Ratsherr Hendrik Berndsen mit dem aktuellen Stand der Dinge gar nicht einverstanden und will nun zeitnah mit der Verwaltung über eine schnellere Lösung sprechen.

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