Vorfälle auf Campus

TU Dortmund warnt vor Übergriffen auf Frauen – Sicherheitsdienst engagiert

Zwei Frauen sind an der TU Dortmund Opfer von übergriffigen Vorfällen geworden. Die Uni hat reagiert und einen Sicherheitsdienst engagiert. Auch die Polizei ist informiert.
Zum Wintersemester 2020/2021 können die Studierenden vereinzelt auf den Campus der TU zurückkehren. © Dieter Menne / Archiv

Auf dem Campus der TU Dortmund hat es in den vergangenen Tagen zwei übergriffige Vorfälle gegeben. Das geht aus einer Mitteilung der Uni hervor – unter anderem ist nun ein externer Sicherheitsdienst im Einsatz.

Zunächst soll ein Mann eine Frau am Samstag an der S-Bahn-Haltestelle angesprochen und sie zum Mitkommen aufgefordert haben. Als diese verneinte und mit dem E-Roller davonfuhr, sei der Mann ihr nachgerannt, habe sie aber nicht mehr eingeholt.

Am Montag sei dann in der Nähe des Sportgebäudes eine weitere Frau angesprochen worden. Ein Mann, der einen verwirrten Eindruck gemacht habe, habe die Frau in ein Gebüsch locken wollen – erfolglos und ohne anschließendes Nachstellen.

Die Suche nach dem etwa 1,70 Meter großem Mann mit dunklen Haaren und Dreitagebart durch einen Sicherheitsdienst, welcher den Campus aufgrund der Vorfälle momentan bestreift, sei erfolglos gewesen.

TU bietet Begleitung für Frauen an

Die Polizei ist informiert und ist vermehrt auf dem Campus unterwegs – auch die Hausmeister achten verstärkt auf Verdächtige. Wer aktuell die Uni-Bibliothek nutzt, kann sich laut Uni ab 18 Uhr und am Wochenende vom Wachpersonal zum Auto, zur Bahn- oder Bushaltestelle begleiten lassen – Anlaufstelle ist das Servicezentrum im Erdgeschoss der Zentralbibliothek.

Im Notfall solle man die 110 wählen, im Verdachtsfall die Leitwarte unter der 0231-755-3333 anrufen.

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