Reger Betrieb vordem Lockdown herrschte in den vergangenen Tagen noch in der City. Viele kauften noch auf dem Westenhellweg ein. Ab Mittwoch sind die Geschäfte nun geschlossen. © Oliver Schaper
Corona-Krise

Trotz Lockdown: Hier kann man in Dortmund noch Geschenke kaufen

Viele Einzelhandelsgeschäfte sind ab Mittwoch geschlossen. Aber ein paar Shopping-Möglichkeiten für das eine oder andere Weihnachtsgeschenk gibt es noch. Hier ein Überblick.

Auch, wenn ab Mittwoch (16.12.) der harte Lockdown gilt und der Einkauf der Weihnachtsgeschenke beim Bummeln durch die Geschäfte nicht wie gewohnt stattfinden kann, gibt es zum Shoppen-gehen doch noch einige Möglichkeiten.

Geöffnet bleiben alle Lebensmittelläden. Bei Lidl und Aldi etwa gibt es ständig auch Aktionsware jenseits des Lebensmittelangebots. Diese Non-Food-Artikel wie Unterwäsche oder Socken dürfen weiter verkauft werden. „Wir richten uns nach der aktualisierten Länderverordnung, die für NRW keine Anpassung des Sortiments vorsieht“, teilte Aldi Nord auf Anfrage mit.

In der am Montag veröffentlichten Verordnung heißt es entsprechend: „In Geschäften, die sowohl Güter des täglichen Bedarfes als auch andere Sortimente anbieten, gilt genau wie im Frühjahr Folgendes: Liegt der Schwerpunkt bei den Gütern des täglichen Bedarfs, dürfen die Geschäfte insgesamt öffnen, ihre sonstigen Sortimente aber auch nicht ausweiten.“

Breites Sortiment bei Kaufland und Real

Dies dürfte auch für die großen Verbrauchermärkte von Kaufland oder Real gelten. Diese verkaufen neben Lebensmitteln auf großen Flächen auch Haushalts- und Elektrogeräte beziehungsweise Textilien. Die Landesverordnung macht hier – wie im Frühjahr auch – die Vorgabe, dass der Schwerpunkt auf den Lebensmittel-Sortimenten liegen muss. Ansonsten dürfen die anderen Sortimente nicht verkauft werden.

Im Frühjahr haben Kaufland und Real alles normal weiterverkauft. Jetzt steht es bei Real noch nicht zu 100 Prozent fest. „Wir prüfen“, heißt es seitens der Real GmbH. Real betreibt drei Märkte in Dortmund: in Eving, in Aplerbeck und im Indu-Park in Kley.

Bei Kaufland sieht man den Schwerpunkt eindeutig im Bereich der Lebensmittel, „sodass der Betrieb unserer Märkte insgesamt zulässig ist und wir alle Artikel des aktuellen Sortiments weiterhin verkaufen dürfen.“ Kaufland-Standorte gibt es an der Bornstraße 160a, in Hombruch (Luisenglück 43), am Körner Hellweg 142, am Aplerbecker Marktplatz 7-10 und in Mengede (Heimbrügge 5-7).

Weiterhin geöffnet bleiben auch Wochenmärkte, Getränkemärkte, Reformhäuser, Babyfachmärkte, Apotheken, Sanitätshäuser, Drogerien, Optiker, Hörgeräte-Akustiker, Tankstellen, Fahrradwerkstätten, Banken und Sparkassen, Poststellen, Reinigungen, Waschsalons, der Zeitungsverkauf, Tierbedarfs- und Futtermittelmärkte.

Metro darf nur Lebensmittel verkaufen

Auch, wenn der Westenhellweg nun weitestgehend menschenleer sein wird, die Weinhandlung Hilgering ist hier geöffnet. Wein ist nicht nur ein beliebtes Geschenk, sondern eben auch ein Lebensmittel. „Ja, wir dürfen öffnen. Das ist ein großes Glück. Fraglich ist natürlich, wer noch kommt, wenn ansonsten hier fast alles geschlossen ist“, sagt Inhaber Matthias Hilgering.

Die Metro darf zwar weiter für alle öffnen, aber laut der Corona-Schutzverordnung in NRW keine Non-Food-Waren an Endkunden verkaufen. So will die Landesregierung offenkundig einen Shopping-Ansturm auf die Metro-Märkte verhindern. Metro-Märkte gibt es in Dortmund im Indu-Park und in Dortmund-Mitte an der Brackeler Straße.

Die überarbeitete Corona-Schutzverordnung setzt die Beschlüsse der Ministerpräsidentenkonferenz (MPK) von Sonntag in Nordrhein-Westfalen nun konsequent um. Danach gelten zunächst bis zum 10. Januar 2021 verschärfte Regelungen zur weiteren Eindämmung des Infektionsgeschehens in Nordrhein-Westfalen.

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Redaktion Dortmund
Nach mehreren Stationen in Redaktionen rund um Dortmund bin ich seit dem 1. Juni 2015 in der Stadtredaktion Dortmund tätig. Als gebürtigem Dortmunder liegt mir die Stadt am Herzen. Hier interessieren mich nicht nur der Fußball, sondern auch die Kultur und die Wirtschaft. Seit dem 1. April 2020 arbeite ich in der Stadtredaktion als Wirtschaftsredakteur. In meiner Freizeit treibe ich gern Sport: Laufen, Mountainbike-Fahren, Tischtennis, Badminton. Außerdem bin ich Jazz-Fan, höre aber gerne auch Rockmusik (Springsteen, Clapton, Santana etc.).
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Peter Wulle

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