Trotz Corona-Krise: Museumsnacht soll in veränderter Form stattfinden

dzDEW-Museumsnacht

Bis Ende Oktober sind wegen der Corona-Pandemie alle Großveranstaltungen verboten. Die Dortmunder DEW-Museumsnacht soll am 19. September trotzdem stattfinden - allerdings in anderer Form.

Dortmund

, 23.06.2020, 14:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Sie wollen nicht aufgeben: Veranstalter und Organisatoren der Museumsnacht wollen dem bis Ende Oktober verlängerten Verbot von Großveranstaltungen trotzen und halten am geplanten Termin für die 20. DEW-Museumsnacht am 19. September fest.

Eines ist dabei allerdings klar: „Eine DEW21-Museumsnacht als Großveranstaltung in der Form, wie wir sie aus den vergangenen 19 Jahren kennen, wird es nicht geben können. Es gibt aber ein modifiziertes Konzept, das in den letzten Wochen erarbeitet wurde“, berichtet Stadtsprecherin Katrin Pinetzki auf Anfrage.

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Das Konzept, das den Corona-Schutzbestimmungen gerecht werden soll, wird derzeit noch mit verschiedenen Verantwortlichen diskutiert. Nicht zuletzt muss es den Segen des städtischen Corona-Krisenstabs bekommen. Oberste Priorität hätten dabei stets der gesundheitliche Schutz und die Sicherheit der Besucher und Mitarbeiter.

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Die Hoffnung ist aber, dass ein großer Teil des geplanten Programms umgesetzt werden kann. „Die Durchführung der Veranstaltung in neuem, modifiziertem Format könnte bundesweit ein Zeichen der Solidarität gegenüber den von der Krise stark betroffenen Künstlern und Kulturschaffenden setzen“, heißt es in einer Mitteilung der Organisatoren. „Es wäre die erste Museumsnacht Deutschlands, die nicht wegen Corona abgesagt, sondern in modifizierter Form live stattfinden würde.“

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