Trillerpfeifen am Dortmunder U: Das ist der Grund für den Streik

Warnstreik

Hunderte Menschen haben am Montagvormittag am Dortmunder U gestreikt und waren bis zum Wall und zur Rheinischen Straße wahrzunehmen. Aus ganz NRW waren Verdi-Mitglieder angereist.

Dortmund

11.11.2019, 13:40 Uhr / Lesedauer: 1 min
Trillerpfeifen am Dortmunder U: Das ist der Grund für den Streik

Beschäftigte der DAK-Gesundheit streikten am Montag am Dortmunder U. © Bastian Pietsch

Mehrere Hundert Menschen haben am Montagvormittag vor dem Dortmunder U gestreikt. Mit gelben Warnwesten, Musik und Trillerpfeifen waren sie bis zum Wall und zur Rheinischen Straße wahrnehmbar. Aus ganz NRW kamen Streikende nach Dortmund.

Hintergrund der Kundgebung sind die laufenden Tarifverhandlungen zwischen der Gewerkschaft Verdi und der DAK. In Dortmund findet die dritte Verhandlungsrunde in der Tarif-Auseinandersetzung statt.

Die Forderungen

Die Gewerkschaft Verdi fordert für die rund 13.000 Beschäftigten der DAK Gesundheit unter anderem

  • eine Erhöhung des Entgeltes um 6,8 Prozent bzw. mindestens 200 Euro,
  • eine Erhöhung der Ausbildungsvergütung sowie für dual Studierende um 60 Euro,
  • und hundert Prozent Weihnachtsgeld ab dem ersten Beschäftigungsjahr für Azubis.

„Das wird die entscheidende Verhandlungsrunde“, so die Verdi-Verhandlungsführerin Gabriele Gröschl-Bahr.

Trillerpfeifen am Dortmunder U: Das ist der Grund für den Streik

Verdi hatte die Beschäftigten der DAK-Gesundheit für Montag zu bundesweiten Warnstreiks aufgerufen. © Bastian Pietsch

Die Beschäftigen der DAK-Gesundheit hätten in den vergangenen Jahren erhebliche Mehrbelastungen erfahren, so Verdi weiter. Umstrukturierungen hätten zum Abbau von rund 2000 Stellen geführt. Zudem seien wegen einer enormen Arbeitsverdichtung wesentlich längere Fahrwege von teils über zwei Stunden nötig geworden. „Die Beschäftigten erwarten jetzt ein anständiges Angebot der Arbeitgeberseite“, so die Gabriele Gröschl-Bahr.

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