Trauern um Tiere ist wichtig

Friedhof am Rennweg

DORTMUND Er ist Pädagoge, Seelsorger und Gärtner in einer Person: Martin Struck. Wenn der Leiter des Tierfriedhofes über seinen Beruf spricht merkt man direkt, wie viel Herzblut hinter seiner Arbeit steckt.

von Von Daniel Müller

, 26.08.2009, 12:48 Uhr / Lesedauer: 1 min
Martin Struck kümmert sich seit fünf Jahren um den Tierfriedhof in Wambel.

Martin Struck kümmert sich seit fünf Jahren um den Tierfriedhof in Wambel.

Regelmäßige Besuche in Kindergärten Eine Aufgabe liegt dem 53-jährigen jedoch besonders am Herzen: Das Eingehen auf Kinder. "Es ist sehr tragisch, wenn Kinder ihr Haustier verlieren. Meist ist das Tier ein festes Mitglied der Familie. Da müssen wir den Kleinsten gut zur Seite stehen". Um dieser Situation ein wenig vorzubeugen, besucht er mit seinem Team regelmäßig die Kindergärten der Stadt. Es gibt eine Grenze Hier beweist er sein pädagogisches Geschick. Und das zum Nulltarif. "Für diese Arbeit können wir einfach kein Geld verlangen". Eins möchte Martin Struck noch festhalten: "Trauern ist absolut wichtig. Doch es muss auf einem gewissen Level bleiben. Denn es bleiben 'nur' Tiere".

  • Am Sonntag (30.8.) ist dort Tag der offenen Tür. Von 10 Uhr bis 16 Uhr können Interessenten den Tierfriedhof besichtigten.
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