Corona-Pandemie

Top-Ärzte aus 5 Dortmunder Krankenhäusern verfassen gemeinsamen Appell

In einer gemeinsam verfassten Erklärung bedanken sich Chefärzte und Direktoren von fünf Dortmunder Kliniken bei einem Großteil der Bevölkerung. Doch es gibt auch einen dringenden Aufruf.
Fünf Dortmunder Kliniken, die Corona-Patienten behandelt haben oder noch behandeln, bedanken sich in einem gemeinsamen Dokument bei der Bevölkerung. © dpa

Stellvertretend für das Personal der Dortmunder Krankenhäuser bedanken sich fünf Klinikdirektoren und Chefärzte bei der Dortmunder Bevölkerung.

In der Erklärung heben die Kliniken die breite Unterstützung innerhalb der Bevölkerung hervor: „Wir haben festgestellt, dass die meisten Menschen in Dortmund helfen möchten, diese Pandemie in ihre Grenzen zu zwingen.“

Es wird hervorgehoben, dass sich viele an die geltenden Regeln gehalten hätten, dass sie Maske tragen, Abstand halten und Kontakteinschränkungen einhalten.

In der Danksagung wird außerdem die Einsicht gelobt, „dass man nicht jeden Angehörigen ständig im Krankenhaus besuchen kann“. Auch der Zusammenhalt innerhalb der Bevölkerung wird gelobt.

Fünf Top-Ärzte haben sich zusammengeschlossen

Verfasst wurde die Erklärung von fünf Chefärzten und Direktoren der Kliniken, die Corona-Patienten behandelt haben oder immer noch behandeln: Dr. Clemens Kelbel vom Knappschaftskrankenhaus, Dr. Ralf Kötter vom Krankenhaus Dortmund West, Dr. Ralf Georg Meyer vom St.-Johannes-Hospital, Dr. Bernhard Schaaf vom Klinikum Dortmund und Dr. Christian Teschendorf vom St.-Josefs-Hospital Hörde.

Neben dem Akzeptieren der Regeln, wird auch die Impfbereitschaft erwähnt. Aus dem Dokument geht hervor: „Viele Dortmunder haben verstanden, dass sie nicht nur für sich, sondern für ihre Mitmenschen Verantwortung übernehmen müssen. Sie haben die Herausforderung angenommen und schützen die Kinder unter 12 Jahren, die noch nicht geimpft werden können, die Schwachen, die Kranken, die Schwangeren und alle anderen Menschen, denen die Möglichkeit fehlt eine schützende Immunität gegen das SARS-CoV2-Virus aufzubauen. Sie tun dies, indem Sie durch Ihre Impfung die Infektionskette unterbrechen.“

Gemeinsamer Aufruf zum Impfen

Mit der Danksagung geht auch der Appell einher, Ungeimpfte von einer Impfung zu überzeugen. Außerdem wenden sich die Mediziner direkt an all jene, die bislang noch kein Vakzin erhalten haben: „Falls Sie noch ungeimpft sind, lassen Sie sich bitte impfen!“

Bei Sorgen in Bezug auf die Impfung, möchten die Ärzte dazu aufrufen, darüber mit medizinischem Personal zu sprechen und sich „bei ärztlichen Kollegen zu informieren“.

Wellen bald wieder ausschließlich im Schwimmbad

Im letzten Absatz rufen die Verfasser zum Zusammenhalt halt auf, um die Pandemie zu besiegen: „Wir wünschen uns mit Ihnen, dass wir ‚Wellen‘ bald wieder ausschließlich im Schwimmbad erleben können.“

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