Das Seniorenheim Weiße Taube hat seinen Standort bisher noch in Kirchhörde. Bald schon aber soll es nach Barop ins Luisenglück umziehen. © Marie Rademacher (Archivbild)
Weiße Taube

Todesfälle nach Corona-Ausbruch in Dortmunder Seniorenheim

Nach einem größeren Corona-Ausbruch in einem städtischen Pflegeheim sind mehrere Erkrankte gestorben. Damit ist eine Befürchtung von Dezember wahr geworden.

Aus dem Seniorenheim „Weiße Taube“ im Dortmunder Stadtteil Kirchhörde gibt es traurige Nachrichten. Mehrere Menschen, die sich rund um den Jahreswechsel mit dem Coronavirus infiziert haben, sind im Krankenhaus gestorben.

Bisher sind der Geschäftsführung der städtischen Seniorenheime sechs Todesfälle bekannt, die auf die Ansteckung zurückgehen.

23 Bewohner aus Kirchhörde waren positiv auf das Coronavirus getestet worden. Das hatte besondere Aufmerksamkeit erregt, weil das Pflegeheim zu den ersten gehörte, in denen es Impfungen gab. Kurz vor der Impfung kam es zum Corona-Ausbruch.

Es kommen keine neuen Infektionsfälle im Seniorenheim „Weiße Taube“ mehr hinzu

Im Seniorenheim „Weiße Taube“ flaut das Infektionsgeschehen laut Martin Kaiser, Geschäftsführer der städtischen Seniorenheime, mittlerweile ab. Es kämen keine neuen Fälle mehr hinzu.

Dennoch bestätigt sich für Kaiser eine Befürchtung, die er schon in der Vorweihnachtszeit geäußert hatte. Er hatte Angehörige dazu aufgerufen, auf Besuche zu verzichten – unter anderem mit den Worten „Die Ansteckungen vor Weihnachten sind die Toten von Silvester“.

„Aber wir haben das Eindringen des Virus in unser Pflegesystem nicht verhindern können“, sagt Kaiser knapp einen Monat später. Wie genau das Virus in die Einrichtung kam, lasse sich nicht exakt zurückverfolgen.

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