Tiefbauamt untersucht Spalte im Asphalt an einer Straße in Westrich

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Wie gefährlich ist der Riss im Asphalt auf dem Weg neben der Straße „Am Nocken“? Das Tiefbauamt untersucht den Fall. Auch die Bezirksregierung Arnsberg wurde eingeschaltet.

Westrich

, 17.10.2020, 13:37 Uhr / Lesedauer: 1 min

Risse im Asphalt sind normal. Asphalt wird mit der Zeit spröde und nutzt sich durch Belastung ab. Überall in Dortmund gibt es Straßen, die in einem besseren Zustand sein könnten.

Doch dieser Riss im Asphalt auf dem Fuß- und Radweg neben der Straße „Am Nocken“ in Westrich ist besorgniserregend. Auf über zehn Metern Länge klafft ein rund fünf Zentimeter breiter Riss. Als wäre der Fußweg auseinandergerissen worden.

Und das passierte direkt neben dem Feuchtgebiet Dellwiger Bachtal, das durch Bergschäden geprägt ist. Nur wenige hundert Meter entfernt steht die Zeche Zollern II/IV. Hat sich hier die Erde bewegt?

Direkt unter dem Schaden gab es keinen Bergbau

Den gemeldeten Riss nimmt die Dortmunder Stadtverwaltung sehr ernst. Das Tiefbauamt verständigte sofort die Bezirksregierung Arnsberg, der die Abteilung Bergbau unterstellt ist.

Dort fand man schnell heraus, dass direkt unter dieser Stelle niemals Bergbau stattgefunden hat. Bergschäden werden ausgeschlossen. Die Vermutung des Tiefbauamtes ist nun, dass Versorgungsleitungen unter der Straße für den Riss verantwortlich sind.

„Eine akute Gefahr besteht nicht“, versichert Stadtsprecher Christian Schön. Die Leitungen werden demnächst untersucht. Vorher wird der Riss von einem Bautrupp verschlossen, um die Verkehrssicherheit zu gewährleisten.

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