Thomas Westphal: Dortmund verkauft den Phoenix-See „unter Wert“

dzBürgerdialog Phoenix-See

Der künftige Oberbürgermeister Thomas Westphal (53) übernimmt den Bürgerdialog Phoenix-See. Am Montag stellte er sich den Gästen vor – und erzählte auch, was er von dem See hält.

von Alexandra Wachelau

Hörde

, 28.10.2020, 15:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Thomas Westphal wird den Bürgerdialog Phoenix-See weiterführen – so viel war schon vor der Veranstaltung am Montag (26. 10.) klar. Welche Pläne der zukünftige Oberbürgermeister für den See hat, wurde erst in seiner Rede am Ende der Veranstaltung deutlich.

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Westphal hat als Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung selbst an der Entwicklung des Phoenix-Sees mitgewirkt. Das wird in der Rede deutlich: Vor allem der wirtschaftliche Wert des Sees wird von dem 53-Jährigen betont. Aber auch ein Image-Problem des Sees wird angesprochen.

https://youtu.be/JSgS-CCwk60

„Die Bedeutung des Phoenix-Sees ist viel größer, als wir es in Dortmund vielleicht wahrnehmen“, sagt Westphal. Vor allem der Satz „Ist ganz schön, aber wohnen möchte ich da nicht“, sei eine Einstellung, die es in einer anderen Stadt vielleicht nicht geben würde.

Eine recht westfälische Mentalität, wie der in Lübeck geborene Westphal sagt.

Dortmund agiere mit dem Phoenix-See „immer ein bisschen unter Wert“.

Doch der See sei viel wichtiger für Dortmund: Es ist ein „Symbol für den Strukturwandel“, wie er aufzählt, eine bedeutende wirtschaftliche Funktion – aber auch ein Ort der Lebensqualität.

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„Wenn man in Dortmund irgendwo gut wohnen können sollte, dann doch wohl am Phoenix-See“, schließt Westphal. Daran wolle er in den nächsten Jahren arbeiten. Der Bürgerdialog sei dafür ein wichtiges Instrument.

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