Theater und Literatur sollen den Dialog zwischen Russland und Deutschland fördern

Russische Kulturtage

Gemeinsam mit dem Akademischen Theater aus der Dortmunder Partnerstadt Rostow am Don veranstaltet das Theater Dortmund mit der Stadt Dortmund die Russischen Kulturtage.

07.10.2019, 06:00 Uhr / Lesedauer: 2 min
Theater und Literatur sollen den Dialog zwischen Russland und Deutschland fördern

Im Schauspielhaus wird ein Stück der Russischen Kulturtage aufgeführt. © Dieter Menne (A)

Fast 2000 russische Staatsangehörige lebten Ende 2018 in Dortmund. Das ist kein besonders großer Anteil, damit ist Russland auf Rang 15 beim Ausländeranteil in der Stadt. Doch Dortmund hat eine russische Partnerstadt, Rostow am Don. Daher veranstaltet das Theater Dortmund zusammen mit der Stadt die „Russischen Kulturtage“.

Gestartet sind sie bereits am 21. und 22. September im Opernhaus mit der Internationalen Balletgala XXX, bei der die Gala of St. Petersburg Ballet Soloists aufgetreten ist. Damit sind Solistinnen und Solisten der St. Petersburger und Moskauer Ballettcompagnien gemeint, die ausschließlich russische Tanzkunst präsentiert haben.

Jetzt lesen

Im Zentrum der Kulturtage stehen aber vier Aufführungen in russischer Sprache des Akademischen Theaters. Folgende Stücke zeigt das Jugendtheater Rostow am Don:

  • 11. Oktober (Freitag), 11 Uhr: „Eines Tages... oder alle Jungs sind blöd!“ im KJT Sckellstraße
  • 12. Oktober (Samstag), 19.30 Uhr: „Bumbarasch“ im KJT Sckellstraße
  • 13. Oktober (Sonntag), 15 Uhr: „Kaschtanka - Die Geschichte eines Hundes“ im KJT Sckellstraße
  • 13. Oktober (Sonntag), 18 Uhr: „Monsieur Ibrahim und die Blumen des Koran“ im KJT Sckellstraße

Das Theater Dortmund präsentiert ebenfalls vier Stücke, aber in deutscher Sprache:

  • 9. Oktober (Mittwoch), 11 Uhr: „Der Sandmann“ im KJT Sckellstraße
  • 10. Oktober (Donnerstag), 11 Uhr: „Agent im Spiel“ im KJT Sckellstraße
  • 10. Oktober (Donnerstag), 20 Uhr: „Fast Faust“ im Theatercafé Sckellstraße
  • 11. Oktober (Freitag), 19.30 Uhr: „PLAY: Möwe | Abriss einer Reise“ im Schauspielhaus

Theater und Literatur sollen den Dialog zwischen Russland und Deutschland fördern

Die Dortmunder Autoren Thorsten Trelenberg (v.l.), Cornelia Ertmer, Claudia Hummelsheim, Thomas Kade und Hans Ulrich Heuser stellen russische Literatur vor. © Michaela Rat

Ebenfalls an den Russischen Kulturtagen beteiligt sich die Gruppe LiteraturRaum DortmundRuhr. Die Dortmunder Autoren Thorsten Trelenberg, Thomas Kade, Cornelia Ertmer, Hans-Ulrich Heuser und Claudia Hummelsheim stellen zeitgenössische, russische Literatur vor.

Außerdem berichten sie über ihre Kontakte und Erfahrungen mit einer anderen Art von Literatur. Sie tragen Gedichte, Auszüge aus Romanen und Science-Fiction vor. Die Lesung findet am Donnerstag (10. Oktober) von 19.30 bis 21 Uhr statt im Studio B der Stadt- und Landesbibliothek, Max-von-der-Grün-Platz 1-3. Der Eintritt ist frei.

Stadtdirektor Jörg Stüdemann erklärte in seinem Grußwort zu den Russischen Kulturtagen, dass diese den Dialog und die Kommunikation beider Länder fördern und intensivieren sollen. Viel zu selten sei russisches Theater in Deutschland zu sehen, „dabei sind die Darstellenden Künste ein wichtiges verbindendes Element beiders Länder“, so Stüdemann.

Schlagworte:
Lesen Sie jetzt