Zwischen 21 und 5 Uhr ist nur noch Tempo 30 auf dem Wall in Dortmund erlaubt. © Kevin Kindel
Dortmunder Wallring

Testfahrt im Video: Wie verändert Tempo 30 den Verkehr auf dem Wall?

Dass man bei geringerer Höchstgeschwindigkeit länger für eine Runde auf dem Wall braucht, ist logisch. Aber auch der Verkehrsfluss ändert sich merklich. Unser Video zeigt die Testfahrt.

Seit Mittwoch (20.1.) gilt abends und nachts Tempo 30 auf dem Dortmunder Wall. Um Punkt 21 Uhr greift das neue Tempolimit täglich – und bei der Testfahrt unserer Redaktion ist tatsächlich niemand aufgefallen, der die neue verschärfte Regel auffallend gebrochen hat.

Die Tempo-50-Runde dauerte knapp sieben Minuten

Kurz vor 21 Uhr haben wir mit Tempo 50 am Donnerstagabend (21.1.) für eine Runde auf dem Außenring, also gegen den Uhrzeigersinn, von und bis Hohe Straße etwas weniger als sieben Minuten gebraucht. Kurz danach waren nur noch 30 km/h erlaubt – und unsere Testfahrt dauerte erwartungsgemäß länger.

Auf den ersten Metern zwischen Süd- und Ostwall musste sich der Fahrer regelrecht zusammenreißen, auf der leeren und breiten Straße nicht zu schnell zu fahren. Doch mit der langsameren Geschwindigkeit wurden auch mehr Stopps an roten Ampeln nötig.

Gefühlt kamen etwas weniger Autos als zuvor durch die Grünphasen, im Laufe der Testfahrt wurde es immer voller auf der Straße – auch wenn man noch lange nicht von einem Stau reden konnte.

Schlussendlich dauerte die Tempo-30-Runde etwa zehneinhalb Minuten – und damit ziemlich genau 50 Prozent länger als der erste Versuch.

Über den Autor
Redaktion Dortmund
Kevin Kindel, geboren 1991 in Dortmund, seit 2009 als Journalist tätig, hat in Bremen und in Schweden Journalistik und Kommunikation studiert.
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Kevin Kindel

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