Dortmunder Telefonzelle zerstört: So reagiert die Telekom

Vandalismus

Unbekannte randalieren auf dem Brackeler Hellweg und zerstören eine Telefonzelle der Telekom. So reagiert der Betreiber auf den Vandalismus.

von Jakob Schiffer

Brackel

, 15.01.2020, 11:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Dortmunder Telefonzelle zerstört: So reagiert die Telekom

In Brackel wurden die Scheiben dieser Telefonzelle eingeschlagen. © Schaper

Es ist kein großes Geheimnis mehr: Telefonzellen sterben aus. Spätestens seitdem jeder Haushalte ein Festnetztelefon besitzt und das Handy zum ständigen Begleiter des Menschen geworden ist, besteht für die Fernsprecher kein großer Bedarf mehr. Trotzdem findet man immer wieder das ein oder andere feste Telefon auf der Straße.

Telekom kümmert sich um Reparatur

Eins davon wurde nun am vergangenen Wochenende (11./12.1.) zerstört. Auf dem Brackeler Hellweg schlugen Unbekannte die Scheiben einer Telefonzelle der Telekom ein und randalierten so weiter, dass das Telefon jetzt nicht mehr benutzbar ist.

Auf unsere Nachfrage verprach Telekom-Pressesprecher George-Stephen McKinney, dass man sich schnellstmöglich um das Problem kümmere. Wann genau die Telefonzelle aber wieder benutzbar ist, kann er noch nicht sagen.

Unrentable Telefonzellen werden abgebaut

Generell werden defekte Fernsprecher allerdings nur noch repariert, wenn der Standort rentabel ist. „In der Regel werden unwirtschaftliche Standorte abgebaut. Dafür ist allerdings grundsätzlich das Einverständnis der jeweiligen Kommune und der Bundesnetzagentur nötig.“ Eine Nachfrage zum Abbau dürfe von der Telekom erst gestellt werden, wenn der Umsatz des Fernsprechers unter 50 Euro im Monat liegt.

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