Zwei Wochen gesucht

Suche nach Schlange in Dortmunder Haus – Experten treffen Entscheidung

Reptilien-Experten waren zwei Wochen lang auf der Suche nach einer möglichen Giftschlange im Keller eines Mehrfamilienhauses in der Dortmunder Innenstadt. Jetzt gibt es eine Entscheidung.
In einem Wohnhaus in der Wittelsbacher Straße in Dortmund ist die Haut einer Schlange gefunden worden. Nun wurde das Gebäude evakuiert. © Dennis Werner

Sie haben jedes Gerümpel in den vollgestellten Kellerräumen durchsucht, neu verpackt und ausgelagert. Sie haben Fangfallen aufgestellt und Mehl ausgestreut. Alle Zugänge wurden kontrolliert und die Kamine in Zusammenarbeit mit dem Bezirksschornsteinfeger endoskopisch untersucht.

Die beiden von der Dortmunder Wohnungsgesellschaft Dogewo21 beauftragten Schlangen-Experten haben alles unternommen, um ein Restrisiko auszuschließen.

In einem Mehrfamilienhaus in der Wittelsbacher Straße im Dortmunder Saarlandstraßenviertel sorgte am Silvestertag eine Schlangenhaut für Aufregung. Ein Bewohner hatte sie im Keller entdeckt.

Daraufhin wurde das Haus von Feuerwehr und Polizei in Zusammenarbeit mit der Dogewo vorsorglich evakuiert. Erst einen Tag später konnten die Bewohner zurück in ihre Wohnungen, ihre Kellerräume blieben verschlossen.

Abschließende Begehung

Seitdem hatten die Schlangen-Fachleute 14 Tage lang umfangreiche Suchmaßnahmen in dem Haus unternommen. Doch eine Schlange fand sich nicht. Ebenso wenig bei der abschließenden Begehung.

Daraufhin gaben die von der Dogewo beauftragten Experten die Kellerräume final frei. Das teilte das Wohnungsunternehmen am Donnerstag (14.1.) mit.

Dogewo-Geschäftsführer Klaus Graniki dankte den Mietern für ihre Kooperation sowie Feuerwehr, Polizei und Fachleuten für ihre Mithilfe.

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