Sturmtief „Victoria“ pustet Dortmund kräftig durch - Feuerwehr zieht Bilanz

Sturm „Victoria“

Zerstörte Dächer, eine kaputte S-Bahn und andere Schäden: Sturmtief „Victoria“ hat viele Dortmunder geärgert. Nun gibt es eine Bilanz des zweiten Sturms innerhalb einer Woche.

Dortmund

, 17.02.2020, 14:31 Uhr / Lesedauer: 1 min
Umgewehte Schilder am Phoenix-See: Eine der harmlosen Folgen des Sturmtiefs „Victoria“.

Umgewehte Schilder am Phoenix-See: Eine der harmlosen Folgen des Sturmtiefs „Victoria“. © dpa

Windböen von bis zu 85 Stundenkilometern, Starkregen am Abend, dazu das potenzielle Risiko von örtlichen Tornados: Sturmtief „Victoria“ hatte es am Sonntag (16.2.) durchaus in sich. Einige Dortmunder nahmen es sogar wegen der in den Spitzen stärkeren Böen als intensiver wahr als den schweren Sturm „Sabine“ am zweiten Februar-Wochenende.

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Die Feuerwehr Dortmund stellt jedoch am Tag nach dem Wind fest: Mit Orkan „Sabine“ war „Victoria“ nicht zu vergleichen. Am Sonntag gab es insgesamt 28 Einsätze. Im Verlaufe des Montags kamen laut Feuerwehr-Pressestelle noch vereinzelte kleinere Einsätze wegen heruntergefallener Dachziegel oder Werbebanner hinzu.

„Victoria“ führt zu 30 Einsätzen - bei „Sabine“ waren es knapp siebenmal so viele

Zwei Vorfälle hatten eine größere Dimension. In Kley blieb eine S-Bahn nach der Kollision mit dem Ast eines Baumes stehen, 67 Menschen mussten stundenlang im Zug ausharren.

Im Stadtteil Hörde mussten Feuerwehrleute ein Baugerüst abstützen, das sich aus der Verankerung gelöst hatte.

„Aber wir mussten kein Personal hochfahren wie beim Sturm in der Woche zuvor“, sagte ein Feuerwehrsprecher am Montag. Der Orkan „Sabine“ hatte am 9. Februar für mehr als 200 Einsätze gesorgt.

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