Sturmschäden: Was zahlt die Versicherung?

DORTMUND Die Schäden nach der Naturkatastrophe in Dortmund sind enorm. Doch wer kommt dafür auf? Wir versuchen die wichtigsten Fragen zu klären.

von Ruhr Nachrichten

, 27.07.2008, 19:21 Uhr / Lesedauer: 1 min
Im Dorstfelder "Negerdorf" wurden sogar Gartenhäuser vom Sturm umgekippt.

Im Dorstfelder "Negerdorf" wurden sogar Gartenhäuser vom Sturm umgekippt.

Bei Hagel- und Überschwemmungsschäden am PKW übernimmt die Teil- oder Vollkaskoversicherung den Schaden. Sturmschäden, die am Auto entstehen, sind ebenfalls durch eine Teil- oder Vollkaskoversicherung abgedeckt.

Dabei werden nicht nur die Schäden ersetzt, die der Sturm direkt am Wagen verursacht, sondern auch Beschädigungen, die durch umher fliegende Gegenstände, zum Beispiel Ziegel oder Äste, angerichtet werden. Einen Verlust ihres Schadenfreiheits-Rabattes brauchen Vollkaskoversicherte dabei nicht zu befürchten; Sturm- und Hagelschäden werden als Teilkaskoschäden abzüglich einer eventuell vereinbarten Selbstbeteiligung ersetzt.

Wichtig: Betroffene sollten die Schäden für die Versicherung dokumentieren, also beispielsweise Fotos anfertigen. Dies kann später bei der zügigen Schadenbearbeitung und -regulierung helfen.

Anders sieht es bei Schäden an Gebäuden aus. Hier greift die Elementarschadenversicherung, die in der Regel in Verbindung mit der Hausrat- oder Wohngebäude-Versicherung abgeschlossen wird, die aber längst nicht alle Hausbesitzer abgeschlossen haben. Die Eingentümerschutz-Gemeinschaft Haus & Grund rät:

  • Schaden umgehend der Versicherung melden
  • Schaden fotografieren
  • Maßnahmen zur Vermeidung von Folgeschäden vermeiden
  • Kostenbelege sammeln
  • Bei größeren Reparaturen vor der Schadensbehebung unbedingt mit der Versicherung sprechen, um die nötigen Reparaturmaßnahmen abzustimmen. 
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