Studierende können in Dortmund vergleichsweise günstig wohnen

Analyse von Immowelt

In vielen Uni-Städten steigen die Mieten - auch in Dortmund. Allerdings zeigt ein Vergleich der Trends, dass es sich in Dortmund noch relativ günstig wohnen lässt.

von Franka Doliner

Dortmund

, 23.08.2020, 11:45 Uhr / Lesedauer: 1 min
Während der Online-Vorlesung kann man auch mal die Füße baumeln lassen. In Dortmund finden Studierende dafür besonders günstige Wohnungen.

Während der Online-Vorlesung kann man auch mal die Füße baumeln lassen. In Dortmund finden Studierende dafür besonders günstige Wohnungen. © picture alliance/dpa

Präsenz-Veranstaltung oder Online-Vorlesung? An vielen Universitäten ist noch nicht klar, wie das kommende Semester ablaufen wird. Für Studienanfänger ist ein Umzug möglicherweise nicht mehr nötig. Sinken durch die geringere Nachfrage die Mieten?

Das Onlineportal Immowelt hat die Angebotsmieten von Wohnungen bis 40 Quadratmeter im ersten Halbjahr 2020 mit dem Vorjahr verglichen. Das Ruhrgebiet kommt dabei gut weg.

Studenten und Singles streiten um Angebote

In 45 von 59 untersuchten Hochschulstädten steigen die Angebotsmieten weiter - vor allem, weil sich Studierende und Singles um die Angebote streiten.

Der größte Anstieg ist in Köln zu verzeichnen. Vor einem Jahr mussten Studierende im Durchschnitt noch 13,90 Euro pro Quadratmeter zahlen, jetzt sind es bereits 16 Euro. Das entspricht einem Zuwachs von 15 Prozent.

Chemnitz am günstigsten

Besonders günstig wohnen Studierende in ostdeutschen Hochschulstädten und im Ruhrgebiet. In Chemnitz sank die durchschnittliche Miete sogar leicht - um 10 Cent von 5,50 Euro.

Damit kann Dortmund nicht mithalten. Hier stiegen die durchschnittlichen Mieten um 12 Prozent, von 8,50 Euro auf 9,50 Euro. Im deutschlandweiten Vergleich erweist sich das Ruhrgebiet dennoch als günstiges Pflaster für Studierende.

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