Streuobstwiese mit Abstand: Siedler haben knapp 30 Bäume gepflanzt

Streuobstwiese

Ein kleiner Lichtblick in der Corona-Krise: 28 Obstbäume sind in den letzten Wochen gepflanzt worden. Nach der Krise haben die Siedler noch mehr auf ihrer Gemeinschafts-Wiese vor.

Oestrich

, 16.04.2020, 18:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Nur Familienmitglieder durften nah zusammen, ansonsten hielten die Siedler beim Pflanzen Abstand.

Nur Familienmitglieder durften nah zusammen, ansonsten hielten die Siedler beim Pflanzen Abstand. © Privat

Feste und Veranstaltungen sowie ein Spielbereich für die Kinder der Siedlung: Das sind die großen Pläne der Anwohner rund um die Wiese nördlich der Straße „Schwalbenbrink“, westlich der Straße „Erlenkamp“ in Oestrich.

Doch das Coronavirus hat der Vogelsiedlung vorerst einen Strich durch die Rechnung gemacht. Feste, Veranstaltungen, Spielen auf Kinderspielplätzen – all das ist derzeit verboten. Doch die Siedler haben einen Weg gefunden, trotzdem das Projekt „Vogelwiese“ zu starten: mit dem Gemeinschaftsgarten und der Streuobstwiese.

„Mit Abstand zwischen den helfenden Familien haben wir in den letzten Wochen 28 Obstbäume gepflanzt“, sagt Silke Wunsch von der Siedlergemeinschaft. Vorbereitungsarbeiten seien bereits vor der Kontaktsperre erfolgt, als die Siedler Fördergelder des Landes NRW erhielten.

Diese Bäume stehen auf der Vogelwiese

Jetzt stehen Birnen-, Apfel-, Kirsch-, Walnuss- und Kastanienbäume auf der Vogelwiese. „Wir haben eine Mischung aus Buschbäumen, Halb- und Hochstämmen gewählt und uns bewusst für alte oder seltene Sorten entschieden“, erklärt Silke Wunsch.

Der Anfang für den Begegnungsort der Nachbarschaft ist also gemacht. Sobald es wieder möglich ist, sollen dann auch die anderen Pläne der Siedler in die Tat umgesetzt werden.

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