Corona-Schutzimpfung

Stresstest im Impfzentrum: Ziel nicht ganz erreicht

3700 Impfungen an einem Tag hatte man sich als „Leistungstest“ im Impfzentrum vorgenommen. Am Ende wurde das Ziel nicht ganz erreicht. Aber die Nachfrage nach Impfterminen ist weiter groß.
Das Dortmunder Impfzentrum liegt auf dem Phoenix-West-Gelände in Hörde. © Oliver Volmerich

Auf etwa 2400 Impfungen pro Tag ist bislang die Kapazität des Dortmunder Impfzentrums auf Phoenix-West ausgelegt. Doch mit der Hoffnung auf mehr Impfstoff will man die Kapazität deutlich erhöhen. Wie weit man dabei gehen kann, sollte ein „Leistungstest“ zeigen: Für Donnerstag (13.5.) waren für das Impfzentrum 3700 Termine vergeben worden.

Tatsächlich hatte man schon am Nachmittag gegen 14.30 Uhr die übliche Grenze von 2400 Impfungen erreicht. Am Ende wurden die angestrebten 3700 Impfungen nicht ganz erreicht: „Insgesamt sind 3.454 Impfungen vorgenommen worden – davon 603 Erst- und 2.851 Folgeimpfungen“ bilanzierte die Stadt am Freitag (14.5.).

Immerhin: Lange Warteschlangen gab es nur am Vormittag – weil mehr Menschen als angenommen auch für die Zweitimpfung den Impfstoff der Firma Astrazeneca haben wollten. Dafür musste dann kurzfristig Impfstoff nachgeordert werden.

Wie groß das Interesse an Impfterminen ist, zeigen auch die Anmeldezahlen bei der sogenannten Impfbrücke. Auf der am Donnerstag eingerichteten Online-Plattform kann man sich eintragen, um kurzfristig informiert zu werden, wenn gegen Abend Impfdosen im Impfzentrum übrig sind.

Bei der Impfbrücke hätten sich mit Stand Freitagvormittag 3.976 Menschen angemeldet, teilte die Stadt mit. Bereits am Donnerstagabend seien über die Impfbrücke 23 Impfungen durchgeführt worden.

Dorsten am Abend

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