Nach Eving nun Scharnhorst: SPD streitet um Kandidaten-Kür für Kommunalwahl

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Die Scharnhorster Sozialdemokraten streiten um die Kandidaten-Auswahl für Rat und Bezirksvertretung zur Kommunalwahl 2020. Die Nominierung wurde angefochten.

Scharnhorst

, 22.11.2019, 15:06 Uhr / Lesedauer: 1 min

Nach dem Ärger um die Spaltung des SPD-Ortsvereins-Lindenhorst droht nun auch den Genossen in Scharnhorst Ungemach. Wie zu erfahren war, ist die Kandidaten-Auswahl des SPD-Stadtbezirks für Rat und Bezirksvertretung zur Kommunalwahl 2020 angefochten worden.

Fehlende Quotierung als Hauptkritikpunkt

Hauptkritkpunkt, so war von einem Informanten zu hören, der namentlich nicht genannt werden möchte, sei die fehlende Quotierung.

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So gebe es für die drei Scharnhorster Wahlbezirke ausschließlich männliche Kandidaten: Im Wahlbezirk 14 (Derne, Lanstrop und Kirchderne) habe sich Lars Wedekin gegen die bisherige Ratsvertreterin Heike Gottwald durchgesetzt, im Bezirk 15 (Teile von Scharnhorst, Hostedde und Grevel) Olaf Schlienkamp gegen Ulrike Matzanke und im Bezirk 16 (Husen-Kurl und Teile von Scharnhorst) Rüdiger Schmist gegen Andreas Wittkamp.

SPD-Unterbezirk muss entscheiden

Es gebe eine SPD-interne Richtlinie, dass mindestens einer von drei Kandidaten eine Frau sein müsse. Nun muss der SPD-Unterbezirk über diese Anfechtung entscheiden.

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Die Kandidaten für die Bezirksvertretung sind: Andrea Ivo (als Bezirksbürgermeisterin), Norbert Schlienkamp, Ralf Konstanti, Herbert Niehage, Albina Klimmek, Dietrich Labenz, Klaus Ahrenhöfer, Anja Kirsch, Robert Niehaus, Oliver Champignon und Rebecca Rapkay.

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