Die Polizei Dortmund hat in der Nacht zu Samstag (30.1.) zum ersten Mal auf das Mittel der strategischen Fahndung zurückgegriffen. © Schaper
Raser-Szene am Wall

“Strategische Fahndung” gegen Auto-Szene: So ist die Bilanz am Freitag

Zum ersten Mal hat die Polizei mit Hilfe von "strategischer Fahndung" die Auto-Szene in Dortmund überprüft, durfte also ohne konkreten Verdacht kontrollieren. Die Polizei nennt erste Zahlen.

Die Polizei Dortmund hat am Freitag (29.1.) erneut die Auto-Szene in Dortmund kontrolliert und dabei zum ersten Mal auf das Mittel der “strategischen Fahndung” zurückgegriffen. Nach dem Polizeigesetz können damit Personen ohne konkreten Verdacht angehalten und nach ihrer Identität befragt werden, müssen zudem ihr Fahrzeug kontrollieren lassen.

Laut Polizeisprecher Borgolte sei es insgesamt jedoch eine recht ruhige Nacht gewesen. Insgesamt seien 107 Fahrzeuge kontrolliert worden. Zudem habe es eine geringe zweistellige Anzahl an Ordnungswidrigkeitsanzeigen aufgrund von Verstößen gegen die Corona-Schutzverordnung gegeben. Weniger als zehn Anzeigen seien wegen Verkehrsverstößen geschrieben worden.

Insgesamt seien fünf Fahrzeuge sichergestellt worden, vermutlich wegen technischer Mängel – eins mehr als am Freitag der vorherigen Woche. Der Wall musste laut Borgolte an diesem Freitag nicht gesperrt werden.

Mehrere Maßnahmen ergriffen

Seit ein paar Wochen beschäftigt die Auto-Szene die Dortmunder Polizei, mehrmals ist seither der Wall an Wochenenden gesperrt worden. Stadt und Polizei griffen deshalb nun zu härteren Mitteln. So gilt beispielsweise seit dem 20. Januar in den nächtlichen Stunden von 21 bis 5 Uhr nur noch Tempo 30 auf dem Wall. Das Mittel der strategischen Fahndung ist ein weiterer Schritt im Kampf gegen die Raser-Szene.

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1995er Jahrgang, in Bochum geboren. Seit 2016 bei den Ruhr Nachrichten. Von da an verschiedene Abteilungen durchlaufen. Mittlerweile überwiegend in der Dortmunder Lokalredaktion aktiv.
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