Staugefahr: Baustelle am Westentor plagt Autofahrer jetzt noch mehr

dzWall-Baustelle

Seit Monaten ist der Wall in Höhe Westentor ein Nadelöhr. Dort sorgt eine DEW-Baustelle für Staus. Inzwischen ist ein Ende in Sicht – doch bis dahin gibt es einen zusätzlichen Engpass.

Dortmund

, 02.09.2019, 11:03 Uhr / Lesedauer: 1 min

Nachdem die Arbeiten an der Fernwärmeleitung von DEW21 für den Kirchentag im Juni kurz unterbrochen worden waren, sorgen sie seit zwei Monaten wieder für einen Engpass am Hohen Wall zwischen Grafenhof und Kampstraße.

Und dort ist es jetzt noch etwas enger. Eine weitere Spur im Innenring des Walls ist seit Freitag (30.8.) gesperrt. Deshalb gibt es jetzt für Linksabbieger und den Geradeaus-Verkehr in Richtung Hauptbahnhof nur jeweils eine Spur.

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Vor allem Autofahrer, die am Westentor nach links auf die Rheinische Straße abbiegen wollen, müssen sich umorientieren. Bislang konnten sie beide Spuren nutzen, um sich dann kurz vor der Kreuzung einzuordnen. Jetzt müssen sie schon in Höhe Grafenhof die links Spur nutzen, die vorübergehend über die Gegenfahrbahn geführt wird.

Arbeiten im Oktober abgeschossen

Damit sorgt die Baustelle vor allem in Hauptverkehrszeiten morgens und am Nachmittag weiterhin für Staus auf dem Wall. Und das noch einige Wochen: Die zusätzliche Fahrbahnsperrung soll planmäßig drei Wochen dauern. Die gesamten Arbeiten am Hohen Wall sollen nach Mitteilung von DEW21 im Oktober abgeschlossen sein.

Archäologische Funde können Arbeiten weiter verzögern

Aber es gibt noch einen Unsicherheitsfaktor: Die Arbeiten im jetzt erweiterten Baustellenbereich werden wieder von archäologischen Arbeiten begleitet. Im Frühjahr waren Archäologen im Boden unter der Wallfahrbahn auf Überreste der früheren Stadtmauer gestoßen. Das ist auch hier wieder zu erwarten.

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