Die Zahl der Erstklässler in Dortmund wächst auch in diesem Jahr. © dpa (Symbolbild)
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Start im Sommer: Wieder mehr Erstklässler an Dortmunder Grundschulen

Das Wachstum der Schülerzahlen setzt sich fort. Nach dem Anmeldeverfahren für die neuen Erstklässler, die in diesem Jahr eingeschult werden, gibt es konkrete Zahlen für Dortmund.

In Dortmunds Schulen wird es eng. Das ist keine neue Erkenntnis. Aber sie wird jetzt durch neue Zahlen unterfüttert: Nach den bislang vorliegenden Anmeldezahlen für die Grundschulen werden im August 5471 Erstklässler eingeschult – das sind 194 Kinder mehr als nach der Anmeldung im Vorjahr.

„Jede Grundschule wird mindestens eine Eingangsklasse bilden“, kündigte Schuldezernentin Daniela Schneckenburger an. Und wo es räumlich möglich sei, würden an einigen besonders stark gefragten Grundschulen sogar zusätzliche Klassen eingerichtet.

Zwölf zusätzliche Züge – also durch die Jahrgänge durchlaufende Klassen – an den Grundschulen, hatte der Rat bereits für das nächste Schuljahr beschlossen, erklärte Daniela Schneckenburger.

Wunschschule nicht immer möglich

Trotzdem: „Nicht in 100 Prozent der Fälle können die Kinder die Schule besuchen für die sie sich angemeldet haben“, bedauert die Dezernentin. Die Kinder, an deren Wunschschule leider kein Platz mehr frei war, könnten aber eine alternative Schule in der Nähe besuchen.

Und es ist ein weiterer Ausbau geplant. Mehrere Grundschulen sollen erweitert oder sogar neu gebaut werden. Vorübergehend entstehen an mehreren Schulen auch Modulbauten aus Containern, in denen die Kinder vorübergehend unterrichtet werden. Zahlreiche solcher Übergangsquartiere für Schulklassen gibt es schon.

Milliarden-Investition in Schulen

Das Schulbauprogramm der Stadt sieht für Erweiterungen und Neubauten für die nächsten Jahre Ausgaben von einer Milliarde Euro vor. Neue Grundschulen sollen unter anderem in der östlichen Innenstadt, in Brackel und Hörde entstehen.

Ein Schwerpunkt des Schulausbaus ist die Nordstadt, die besonders kinderreich ist. Hier könnten sich durch kurzfristige Zuwanderung auch noch die aktuellen Erstklässler-Zahlen erhöhen. Erfahrungsgemäß werden sich die Anmeldezahlen bis zum Beginn des Schuljahres insbesondere im Stadtbezirk Innenstadt-Nord noch verändern, heißt es in der Mitteilung der Stadt.

Noch offen ist die Frage, wie der Schulbetrieb Mitte August unter Corona-Bedingungen starten wird. Die Hoffnung ist, dass gerade die Erstklässler dann einen möglichst normalen Schulalltag kennenlernen.

Über den Autor
Redaktion Dortmund
Oliver Volmerich, Jahrgang 1966, Ur-Dortmunder, Bergmannssohn, Diplom-Journalist, Buchautor und seit 1994 Redakteur in der Stadtredaktion Dortmund der Ruhr Nachrichten. Hier kümmert er sich vor allem um Kommunalpolitik, Stadtplanung, Stadtgeschichte und vieles andere, was die Stadt bewegt.
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Oliver Volmerich

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