Start der Corona-Impfungen: Dortmund hält erste Empfänger geheim

Letzte Vorbereitungen

In Dortmund laufen die letzten Vorbereitungen für den Start der Corona-Impfungen am Sonntag. Doch wer bekommt als Erster eine der raren Impfdosen? Darum macht die Stadt ein großes Geheimnis.

Dortmund

, 26.12.2020, 16:31 Uhr / Lesedauer: 1 min
Ab Sonntag in Dortmund unterwegs: mobile Corona-Impfteams

Ab Sonntag in Dortmund unterwegs: mobile Corona-Impfteams © dpa (Symbolbild)

Update 27.12.: Die Impfungen in Dortmund haben begonnen:

Ursprungstext vom 26.12.:

Es ist der aktuell wohl begehrteste Stoff der Welt: der Corona-Impfstoff. Am Samstag trafen die ersten 9750 Impfdosen von Biontech im NRW-Zentrallager in Düsseldorf ein. Von dort sollen sie am Sonntag (27.12.) gleichmäßig an alle 53 Kommunen des Landes verteilt werden, wo zuerst Pflegeheim-Bewohner geimpft werden.

Für Dortmund bedeutet das, dass dort 180 Impfdosen in 36 Fläschchen ankommen werden. „Wer geimpft wird, ist bereits vorher informiert und aufgeklärt worden und hat der Impfung auch zugestimmt“, schrieb die Stadt Dortmund am Samstagnachmittag in einer Pressemitteilung. Der Impfstoff werde zusammen mit den Impfmaterialien wie Kanülen und Spritzen direkt in die Einrichtungen vor Ort gebracht.

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Doch in welchem Pflegeheim leben sie nun, die ab morgen ersten Corona-Geimpften Dortmunds? Das hält die Stadt „in Absprache mit den Kooperationspartnern“ geheim. Man wolle die Einrichtungen und die Menschen, die geimpft werden, „vor Neugierigen und Schaulustigen schützen“.

„Mit den zahlreichen Familienbesuchen rund um Weihnachten besteht bereits genug Aufregung, Organisationsaufwand und Ansteckungsrisiko in den Pflegeeinrichtungen“, begründet die Stadt diesen Schritt in der Pressemitteilung.

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Die Impfungen in den Pflegeheimen werden von mobilen Impfteams vorgenommen. Das Dortmunder Impfzentrum auf Phoenix-West bleibt erst einmal geschlossen.

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