Stadt nennt acht neue Fälle und dringenden Hinweis zu Wochenmärkten

Coronavirus

Die Zahlen der neu nachgewiesenen und der genesenen Coronavirus-Fälle liegen in Dortmund am Mittwoch nah beieinander. Die Stadtverwaltung erinnert an das richtige Verhalten auf den Märkten.

Dortmund

, 29.04.2020, 17:09 Uhr / Lesedauer: 1 min
Eine Frau erledigt ihre Einkäufe mit einem Nasen-Mund-Schutz.

Eine Frau erledigt ihre Einkäufe mit einem Nasen-Mund-Schutz. © dpa

Am Mittwoch (29.4.) sind acht positive Coronavirus-Testergebnisse in Dortmund dazugekommen. Somit liegen seit dem ersten Auftreten der Erkrankung in Dortmund insgesamt 687 positive Tests vor. 575 Patienten haben die Erkrankung bereits überstanden und gelten nach mildem Krankheitsverlauf als genesen - sechs mehr als am Dienstag.

Zurzeit werden in Dortmund 30 Corona-Patienten stationär behandelt, fünf weniger als am Tag zuvor. Elf von ihnen werden intensivmedizinisch betreut, darunter sind acht beatmete Personen. Es gibt in Dortmund laut Stadtverwaltung vier Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19.

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Das Ordnungsamt weist darauf hin, dass auch auf allen Wochenmärkten die Maskenpflicht gilt. Die Verpflichtung, eine Mund-Nase-Bedeckung zu tragen, kann für Beschäftigte auf Wochenmärkten zum Beispiel durch die Abtrennung durch Glas oder Plexiglas ersetzt werden.

Die Standbetreiber haben die Verantwortung, keine Waren an Personen ohne die vorgeschriebene Mund-Nase-Bedeckung zu verkaufen. Ausgenommen von dieser Verpflichtung sind Kinder bis zum Schuleintritt und Personen, die aus medizinischen Gründen keine Mund-Nase-Bedeckung tragen können. Zudem äußert das Ordnungsamt noch einmal die Bitte, die Abstandsregelungen einzuhalten.

HIV-Beratung und Tests im Gesundheitsamt

Ab Donnerstag (30.4.) ist im Gesundheitsamt wieder die anonyme, vertrauliche Beratung und kostenlose Testung auf HIV möglich. Termine können ab sofort mittwochs und donnerstags von 8 bis 10 Uhr unter Tel. (0231) 50-23601 vereinbart werden. Aufgrund der aktuellen Situation wird keine offene Sprechstunde angeboten.

Personen, die zum vereinbarten Termin ins Gesundheitsamt kommen, werden gebeten, ihren Mund- und Nasenschutz selbst mitzubringen und den im Eingangsbereich aufgestellten Desinfektionsspender zur Händedesinfektion zu nutzen. Um die Anzahl der Besucher so gering wie möglich zu halten, sollte jeweils nur eine Person zum vereinbarten Termin kommen.

Wer Erkältungssymptome wie Husten, Schnupfen, Halsschmerzen, Kopfschmerzen hat, oder in den letzten 14 Tagen Kontakt zu einem bestätigten Covid-19-Fall hatte, sollte zu Hause bleiben und einen neuen Termin vereinbaren.

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