Stadt fährt neue Strategie gegen Falschparker rund ums Stadion

Schutz fürs Grün

Mit neuen Maßnahmen will die Stadt gegen wilde Falschparker auf Grünflächen rund ums Stadion vorgehen. Sie will Autos durch Absperrungen und mehr Grün verdrängen.

Dortmund

, 15.04.2021, 08:25 Uhr / Lesedauer: 1 min
Rund um Stadion und Westfalenhallen werden bei Veranstaltungen oft Wege und Grünflächen zugeparkt.

Mit Felsbrocken und Absperrbügeln will die Stadt Dortmund das wilde Parken auf Grünflächen rund ums Stadion verhindern. © Oliver Volmerich

Für Anwohner rund um Stadion und Westfalenhallen ist es ein regelmäßiges Ärgernis. Bei BVB-Heimspielen oder anderen größeren Veranstaltungen werden Wege vom Kreuzviertel bis nach Schönau und Barop rücksichtslos zugeparkt. Selbst vor Grünflächen machen die Falschparker nicht halt.

Dem will die Stadt Dortmund jetzt einen Riegel vorschieben - und hat damit schon begonnen. An der Palmweide versperren jetzt junge Bäume den Weg auf eine Grünfläche, entlang des Rüpingsbachs wurden Betonquader und Bänke aufgestellt.

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Maßnahmen gegen Falschparker dienen auch als Naturschutz

Nach diesem Modell sollen möglichst alle Grünflächen rund ums Stadion geschützt werden, kündigt Baudezernent Arnulf Rybicki an. Freie Flächen sollen mit Bäumen und Sträuchern bepflanzt werden, Felsbrocken, Bügel oder Pfosten und zur Not auch Zäune das Fahren auf Grünflächen verhindern. So stehen nun auch Stahlbügel rund um die Grünanlage an der Ardeystraße in Höhe der Einmündung Am Segen.

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Am Ende soll so sogar ein Beitrag zu Naturschutz und Artenvielfalt geleistet werden: Grünflächen sollen zu wilden Wiesen mit Lebensraum für Insekten werden.

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Das braucht allerdings Zeit. Das städtische Grünflächenamt geht von einem Zeitraum von zwei Jahren aus, um alle Maßnahmen umzusetzen. Zurzeit mindert ohnehin die Corona-Pandemie mit Geisterspielen ohne Zuschauer den „Parkdruck“ rund ums Stadion.

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