Wie hier im schwäbischen Nürtingen soll es bald auch in Dortmund Corona-Abstriche am Autofenster geben. © dpa
Coronavirus

Stadt Dortmund plant ein „Drive In“ für Corona-Tests

Die Stadt Dortmund will bei Corona-Tests neue Wege gehen: Sie richtet eine Drive-In-Teststelle ein, bei der Abstriche durch das Autofenster gemacht werden. Los gehen soll es schon bald.

In einigen Städten gibt es sie schon seit dem Frühjahr: Drive-In-Teststationen, bei denen Autofahrer sich einen Rachenabstrich nehmen lassen können, ohne das Fahrzeug zu verlassen.

In Dortmund hat man solche Testzentren bislang abgelehnt. Man wolle auch die persönliche Daten und Hintergründe der Getesteten gründlich erfassen, hatte die Stadt die bisherige Zurückhaltung begründet.

Jetzt sieht man das offensichtlich anders. Auch in Dortmund soll eine Drive-In-Teststation eingerichtet werden, bestätigte Stadtsprecherin Anke Widow auf Anfrage einen Bericht von Radio 91.2.

Start schon Anfang Dezember

Die Tests seien dort schneller und mit geringerer Ansteckungsgefahr als in langen Warteschlangen möglich, sagte die Leiterin des Dortmunder Krisenstabes, Birgit Zoerner, dem Sender. Für Menschen ohne Auto sei auch eine „Walk-In-Station geplant. Der genaue Standort stehe nicht genau fest, erklärte Anke Widow. Der Start sei aber schon für die kommende Woche geplant – also Anfang Dezember.

Bei der Dortmunder Polizei gibt es eine Art „Drive In“ für betriebsinterne Corona-Tests schon seit März. In der „Teststraße“, die am Polizei-Trainingszentrum in Aplerbeck eingerichtet wurde, können sich alle Beschäftigten des Polizeipräsidiums aus dem Auto heraus unkompliziert auf Corona testen lassen.

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Redaktion Dortmund
Oliver Volmerich, Jahrgang 1966, Ur-Dortmunder, Bergmannssohn, Diplom-Journalist, Buchautor und seit 1994 Redakteur in der Stadtredaktion Dortmund der Ruhr Nachrichten. Hier kümmert er sich vor allem um Kommunalpolitik, Stadtplanung, Stadtgeschichte und vieles andere, was die Stadt bewegt.
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Oliver Volmerich

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