Stadion, Beachvolleyball und Sporthalle: Das tut sich am Schulzentrum Hörde

dzSporthalle Hörde

Die drei Beachvolleyball-Plätze am Schulzentrum Hörde sind offiziell eröffnet, auch bei der geschlossenen Sporthalle und beim Leichtathletik-Stadion gibt es Neues.

Hacheney

, 02.09.2019, 18:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Beachvolleyball und Sonne gehören irgendwie zusammen. So kam die offizielle Eröffnung der neuen Beachvolleyball-Anlage am Schulzentrum Hörde gerade noch rechtzeitig.

Am Freitag (30. August) nutzten Dortmunds Sportdezernentin Birgit Zoerner und André Knoche, Sportdirektor der Sport- und Freizeitbetriebe, das wohl letzte sommerliche Wochenende des Jahres, um die Anlage an ihre neuen Nutzer zu übergeben: Thomas Misikowski, den 2. Vorsitzenden des TV Hörde, und Christof Nattkemper, Leiter des Goethe-Gymnasiums.

Zur Einweihung gab es das passende Spielgerät und ein paar Neuigkeiten zu den weiteren Entwicklungen am Schulzentrum.

Die Beachvolleyball-Anlage: Drei Beachvolleyball-Felder befinden sich am Fuße der alten Sporthalle Hörde 1. Gespielt wird hier schon seit Ende Mai, die offizielle Übergabe fand nun drei Monate später statt. „Ich freue mich jetzt sehr, nachdem es immer wieder auch Verzögerungen gegeben hat“, sagte Zoerner.

Auch Nattkemper zeigte sich glücklich: „Ich freue mich, dass nach so langer Planung hier endlich Sand liegt.“ Seine Schule wird die Anlage als NRW-Sportschule nutzen - ebenso wie der TV Hörde. „Es gibt wohl nur wenige, die sich mehr freuen als wir“, sagte Misikowski. Die erfolgreiche Beachvolleyballerin Svenja Müller vom TV Hörde muss derzeit noch in Düsseldorf trainieren. „Das ist nun eine super Perspektive“, so der 2. Vorsitzende des TV Hörde.

Stadion, Beachvolleyball und Sporthalle: Das tut sich am Schulzentrum Hörde

Die Beachvolleyball-Anlage ist neu, die Sporthalle Hörde I dahinter alt und seit Jahren abgesperrt. Sie wird durch einen Neubau ersetzt. © Michael Nickel

Der Klub ist bereits Landesleistungsstützpunkt für Volleyball. Damit der Verein eine solche Stellung auch im Beachvolleyball erhält, wäre ein weiterer Ausbau der Anlage nötig. Denn für ein offizielles Match muss die gesamte umzäunte Sandfläche, auf der jetzt drei kleine Felder sind, als eine einzige Spielfläche genutzt werden.

Ein Landesleistungsstützpunkt benötigt aber drei solcher großen Plätze. „Wir werden noch prüfen, ob das hier möglich ist“, so André Knoche. „Das nächste Anliegen ist, die Anlage mit Strom und Wasser zu versorgen“, sagt Christof Nattkemper. Positiv sei, dass der Platz von Verschmutzung und Zerstörung verschont geblieben ist. Einen Schlüssel zur Anlage haben nur die Schule und der Verein.

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Die Sporthalle Hörde 1: Am 30. April 2019 hatte der Verwaltungsvorstand der Stadt Dortmund den Abriss der Halle beschlossen. Die ist seit November 2017 geschlossen, im vergangenen Mai ist sie bei einem Einbruch in Brand geraten, nachdem auch zuvor immer wieder Vandalen dort ihr Unwesen trieben. Seit dem Feuer sei hier aber nichts mehr passiert, sagt Christof Nattkemper. Die Zugänge sind einbruchsicher verschlossen worden.

Die Volleyballer des TV Hörde tragen ihre Spiele in der benachbarten Halle Hörde 2 aus, die 2013 eröffnet wurde. Die Halle 1 wird im kommenden Jahr abgerissen. Wann genau das passieren wird, steht noch nicht fest. Fest steht jedoch, dass an selber Stelle ab 2021 eine neue Dreifach-Turnhalle entsteht, die im Sommer 2022 fertig sein soll.

Darin eingeplant sind unter anderem eine Tribüne mit 550 Sitzplätzen, Kraft- und Seminarräume sowie Kabinen, die sowohl in die Halle als auch auf die Beachvolleyball-Anlage führen. „Wie dann die Erweiterungsmöglichkeiten sind, sehen wir spätestens, wenn die Halle steht“, sagt André Knoche.

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Das Leichtathletik-Stadion: Die Beachvolleyball-Anlage hat 74.000 Euro gekostet und ist planerischer Bestandteil eines Großprojektes. Denn ein paar Meter weiter entsteht seit August 2018 ein neues Leichtathletik-Stadion. „Und das wird noch in diesem Jahr fertig“, sagt André Knoche.

In den vergangenen Jahren war es hier immer wieder zu Verzögerungen gekommen. Nun also ist ein Ende der Arbeiten in Sicht. Doch weil der Naturrasen erst noch anwachsen muss, dauert es bis zum Frühjahr, ehe Sportler das Stadion komplett nutzen können.

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