Sprayer will über Bahngleise fliehen - Bundespolizist verletzt sich

Graffiti

Eine Streife der Bundespolizei traf am Samstag (6. Juni) im Unionviertel auf einen Sprayer. Bei der Festnahme wurde ein Polizist verletzt und musste seinen Dienst abbrechen.

Unionviertel

08.06.2020, 16:07 Uhr / Lesedauer: 1 min

Eine Graffiti-Sprayer wurde Samstagnacht (6. Juni) im Unionviertel von der Bundespolizei dabei erwischt, wie er eine Wand an einer Bahnbrücke besprühen wollte. Er flüchtete, konnte aber festgenommen werden. Allerdings nicht ganz ohne Folgen, wie die Bundespolizei berichtet.

Eine Streife der Behörde sei gegen 3.30 Uhr auf der Langen Straße unterwegs gewesen, als sie den Sprayer entdeckt habe.

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Sprayer flüchtet über Gleise

Obwohl die Beamten in einem zivilen Fahrzeug unterwegs waren, habe der Sprayer die Bundespolizei erkannt, seine Spraydose fallen gelassen und die Flucht ergriffen. Der Sprayer soll dabei über die Gleise der S-Bahn-Strecke gerannt sein.

Bei der Verfolgung sei ein Bundespolizist gestürzt und habe sich an der Hand verletzt. Die Verletzung sei so schwer gewesen, dass er seinen Dienst habe abbrechen müssen.

Der auf der Flucht befindliche 38-jährige Dortmunder sei dennoch recht schnell festgenommen werden. Er sei schon wegen ähnlicher Delikte bei der Polizei bekannt.

Die Bundespolizei habe zahlreiche Beweismittel sicher gestellt. Auch das Smartphone des 38-Jährigen sei konfisziert worden, weil dieser den Beamten erklärt habe, damit Fotos des Graffiti gemacht zu haben.

Der Dortmunder erwarte nun ein Strafverfahren wegen Sachbeschädigung.