SPD scheitert: Am Pleckenbrink in Wickede entstehen Sozialwohnungen

Neubaugebiet

Einmal mehr befasst sich die Bezirksvertretung Brackel mit dem Neubaugebiet am Pleckenbrink. Mit ihrer Forderung auf Verzicht von neuen Sozialwohnungen setzte sich die SPD nicht durch.

Wickede

, 26.05.2020, 11:30 Uhr / Lesedauer: 1 min
Die Container des mittlerweile ungenutzten Flüchtlingsheims an der Morgenstraße stehen zwar noch - aber hier sollen Neubau-Wohnungen entstehen

Die Container des mittlerweile ungenutzten Flüchtlingsheims an der Morgenstraße stehen zwar noch – aber hier sollen Neubau-Wohnungen entstehen. © Andreas Schröter

Auf dem Weg der vielen kleinen und großen bürokratischen Hürden, die die Neubebauung einer Fläche nehmen muss, die zuvor anderweitig genutzt worden ist, kommt nun das Vorhaben im Bereich Pleckenbrink/Morgenstraße einen Schritt weiter.

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Auf dem mittlerweile ungenutzten Sportplatz von SV Dortmund Wickede 82 und der Stelle, wo sich das Flüchtlingsheim befand, sollen 130 neue Wohnungen entstehen: 50 Einfamilienhäuser und 80 Wohnungen in Mehrfamilienhäusern. Auch eine Kita ist geplant.

Der ehemals von SV Dortmund 82 genutzte Sportplatz an der Morgenstraße liegt brach. der Verein spielt und trainiert mittlerweile auf der Kunstrasenanlage von TuRa Asseln am Grüningsweg

Der ehemals von SV Dortmund 82 genutzte Sportplatz an der Morgenstraße liegt brach. der Verein spielt und trainiert mittlerweile auf der Kunstrasenanlage von TuRa Asseln am Grüningsweg. © Andreas Schröter

Nun liegt der Bezirksvertretung Brackel zur Sitzung am 4. Juni um 16 Uhr im Arent-Rupe-Haus an der Flughafenstraße 7-9 eine Vorlage zur Aufstellung des entsprechenden Bebauungsplans Br 213 vor.

Bürokratische Feinheiten: Im November 2019 hatte das Gremium den „Offenlegungsbeschluss“ gefasst, jetzt geht es um den „Satzungsbeschluss“.

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Nicht berücksichtigt ist in dieser Vorlage der Wunsch der Bezirksvertretung – auf SPD-Antrag – , keine weiteren Sozialwohnungen in Wickede zuzulassen. In dem Bauvorhaben soll für 25 Prozent der Wohnungen ein Wohnberechtigungsschein notwendig sein.

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Das Gebiet, das über den Pleckenbrink erschlossen werden soll, sei gut an den Ortskern und auch an den öffentlichen Personennahverkehr angebunden, heißt es in der Vorlage. Wann dort Baubeginn ist und wer dort baut, ist nach wie vor unklar.

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