Sorgt das Quartiersmanagement bald für bessere Luft in Westerfilde und Bodelschwingh?

CO²-Reduktion

Feste, Eigentümerberatung, Stadtteilmarketing: Das Quartiersmanagement Westerfilde und Bodelschwingh hat viele Aufgaben. Nun kommt eine neue hinzu.

Westerfilde, Bodelschwingh

, 01.10.2019, 17:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Sorgt das Quartiersmanagement bald für bessere Luft in Westerfilde und Bodelschwingh?

In Westerfilde und Bodelschwingh soll sich einiges ändern – nun zählt auch die Reduktion des Co²-Ausstoßes zu den Aufgaben des Quartiersmanagements. © Stephan Schütze

Die Liste der Aufgaben des Quartiersmanagements Westerfilde und Bodelschwingh ist lang: Es kümmert sich beispielsweise um Feste, das Sport- und Spielmobil, die Beratung von Eigentümern und das Stadtteilmarketing. „Die Lebensqualität in Westerfilde und Bodelschwingh war vor dem Start des Quartiersmanagements erheblich gesunken“, heißt es in einer Pressemitteilung der Stadt.

Seitdem habe sich viel verbessert. Geplant ist noch viel mehr: „Der Marktplatz wird neu gestaltet, die Freiflächen werden aufgewertet und die Verschönerung von Höfen und Fassaden wird unterstützt“, heißt es auf der Homepage der Stadt.

Klimagerechter Stadtumbau

Ab Oktober 2020 kommt zu den bisherigen Aufgaben noch die Umsetzung des InnovationCity Rollouts, eines Projekts zum klimagerechten Stadtumbau, hinzu. Im Quartier wurden bereits einige Ideen zur Reduktion des CO²-Ausstoßes erprobt. Nun sollen sie mit den Bürgern weiterentwickelt werden.

Der Vertrag für das Quartiersmanagement läuft bis Herbst 2020. Die Fortführung ist für weitere vier Jahre vorgesehen. Die Stadt rechnet mit Kosten in Höhe von 1.400.000 Euro. Der Hauptteil der Summe soll von Land und Bund kommen. 280.000 Euro zahlt die Stadt. Das Quartiersmanagement Westerfilde und Bodelschwingh ist ein Projekt des Amtes für Stadterneuerung, seit drei Jahren hat es ein eigenes Büro.

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