Kontrollen

Sondereinsatz: Polizei Dortmund ahndet mehr als 160 Verstöße

Die Polizei Dortmund hat am Donnerstag einen Sondereinsatz zur Verkehrs-Kontrolle durchgeführt. Über 160 Verstöße stellte sie fest - und bekam eine bestimmte Ausrede häufiger zu hören.
Die Polizei hat einen 18-jährigen Autofahrer aus Selm in Lüdinghausen gestoppt. © picture alliance/dpa

„Ich habe es eilig. Ich muss zur Arbeit“ – diesen Grund nannten Autofahrerinnen und -fahrer mehrmals bei Kontrollen der Polizeiinspektion 2 am Donnerstag (18.2.) in Dortmund. So heißt es in einer aktuellen Pressemitteilung der Polizei.

Auf der Derner Straße etwa wollte ein Fahrer mit 97 km/h zur Arbeit fahren – erlaubt sind dort jedoch nur 50 km/h. Trotz des hohen Tempos kam er am Ende zu spät – wegen der Verkehrskontrolle. „Denn auch die verkehrsdidaktischen Gespräche der Polizei nehmen Zeit in Anspruch“, heißt es in der Mitteilung.

Kontrollen auf mehreren Straßen

Die Einsatzkräfte ahndeten bei diesem Sondereinsatz insgesamt mehr als 160 Verstöße, teilt die Polizei mit. Die Kontrollen führte sie auf die Provinzialstraße (Westen), die Feineisenstraße (Nordosten), die Brechtener Straße (Norden), die Derner Straße (Nordosten) und die Huckarder Straße (Westen).

In den meisten Fällen waren die von der Polizei angehaltenen Verkehrsteilnehmer zu schnell unterwegs, heißt es. Nach Kontrollen auf der Brechtener Straße erhalten außerdem 35 Fahrerinnen und Fahrer schriftliche Verwarnungen – sie waren nicht angeschnallt. 18 Personen nutzten während der Fahrt das Mobiltelefon.

„Zu schnell, abgelenkt durch ein Smartphone oder nicht angeschnallt – wer so am Steuer sitzt, erhöht nicht nur das Unfallrisiko, sondern auch das Risiko, verletzt zu werden oder für den Tod eines Menschen verantwortlich zu sein“, warnt die Polizei.

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