Corona-Schutzimpfung

Sonder-Impfaktion in Dortmund: Nach großem Ansturm wurde es ruhiger

Die Sonder-Impfaktion für Anwohner aus sozialen Brennpunkten ist am Wochenende in Dortmund vorerst zu Ende gegangen. Dabei gab es in drei Stadtbezirken unterschiedliche Wege zur Impfung.
Lange Schlangen hatte es am Freitag zum Auftakt der Sonder-Impfaktion in der Nordstadt gegeben. © Oliver Volmerich

Lange Schlangen gab es am Freitag im Bereich Münsterstraße zum Start der Sonder-Impfaktion in der Nordstadt. Am Sonntagmorgen (6.6.) ging es zum Ausklang der Aktion mit dem zweiten Impftag im Bernhard-März-Haus im Borsigplatz-Quartier wesentlich ruhiger zu. Hier standen nur noch wenige Menschen an, um sich impfen zu lassen.

Insgesamt 4555 Impfdosen des Impfstoffs Johnson&Johnson hatte das Land der Stadt Dortmund für eine Sonder-Impfaktion in Stadtquartieren mit sozialen Brennpunkten und hohen Corona-Inzidenzen zur Verfügung gestellt. Der Impfstoff hat den Vorteil, dass davon nur eine Dosis nötig ist, um den vollen Impfschutz zu erhalten. Es ist also keine Zweitimpfung nötig.

1588 Menschen waren schon am letzten Mai-Wochenende im Stadtbezirk Mengede geimpft worden. 1500 weitere Impfdosen standen an diesem Wochenende für Bewohner der Nordstadt bereit. Am Freitag und Samstag wurde im Sozialen Zentrum an der Westhoffstraße geimpft, am Samstag und Sonntag im Bernhard-März-Haus an der Osterlandwehr.

Dort läuft die Impfaktion am Sonntag noch bis 18.30 Uhr. Die Dortmunder Feuerwehr machte in den Straßen der Nordstadt sogar mit mehrsprachigen Lautsprecherdurchsagen darauf aufmerksam.

Zugleich konnten sich am Sonntag auch Anwohner aus bestimmten Quartieren in Eving und Lütgendortmund im Impfzentrum auf Phoenix-West mit Johnson&Johnson impfen lassen. Sie hatten über soziale Organisationen Gutscheine für einen Impftermin erhalten. Wie viele Menschen, das Angebot genutzt haben, wird erst am Sonntagabend feststehen.

Eine Bilanz zur gesamten Impfaktion will die Stadt Dortmund zu Beginn der neuen Woche ziehen.

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