So sieht es im neuen Gebäude der Osterfeld-Grundschule aus - hier die Fotos

dzSchul-Umzug

Nicht nur die i-Männchen, auch die älteren Kinder der Osterfeld-Grundschule erlebten einen besonderen Schulstart. Sie haben ein neues Gebäude bezogen - allerdings mit Schönheitsfehlern.

Eving

, 30.08.2019, 09:24 Uhr / Lesedauer: 2 min

Wenn man die Schule betritt, fühlt man sich eher auf einer Baustelle. Hier und dort gibt es noch Bauzäune und kleine Baugruben, im Flur riecht es nach frischer Farbe, der Boden ist voller Baustaub. Der verwilderte Innenhof sieht aus wie eine Mischung aus wilder Sperrmüllhalde und Baustelle.

Trotzdem hat der Alltagsbetrieb in der Osterfeld-Grundschule schon begonnen. Am Mittwoch zunächst für die Zweit- bis Viertklässler. Am Donnerstag folgten die neuen i-Männchen. Sie alle sorgen nun zunächst auf der ersten Etage für Leben.

„Vieles ist noch provisorisch, wir müssen improvisieren“, stellt Schulleiter Manfred Hartisch fest. Er sitzt in einem halb eingerichteten Schulleiter-Zimmer zwischen unausgepackten Umzugskisten. Sein Computer wird am ersten Schultag noch verkabelt. Ähnlich sieht es im benachbarten Lehrerzimmer aus.

Viel neue Technik

Im Klassenraum der Klasse 4b von Konrektorin Dorothe Schröder funktioniert immerhin schon der neu installierte Bildschirm, der die alte Schultafel ersetzt. Neue digitale Technik gehört zu den besonderen Errungenschaften, die mit dem Umzug verbunden sind. Es gibt moderne Displays, I-Pads und Beamer. Wobei die I-Pads noch auf sich warten lassen. „Sie sind bestellt“, hat Hartisch erfahren.

Die Jungen und Mädchen der 4b haben sich auf dem Display schon mit ihren Namen verewigt, lernen so nach und nach die neue Technik kennen. Wie auch die Lehrerinnen und Lehrer der Osterfeld-Grundschule.

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Schüler ziehen in neue Osterfeldschule ein

Die Osterfeld-Grundschule hat ein neues Schulgebäude. Ein fast neues. Denn die Schülerinnen und Schüler sind in das ehemaligen Hauptschul-Gebäude an der Osterfeldstraße umgezogen. Zum Schulstart war sie aber teilweise noch eine Baustelle.
29.08.2019
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Nur wenige hundert Meter ist es von der alten Osterfeld-Schule ins neue Gebäude, der ehemaligen Hauptschule.© © Schaper
Den Schülerinnen und Schüler der Osterfeld-Grundschule gefällt es im neuen Gebäude, das auch mit moderner Technik ausgestattet ist. © © Schaper
Ganz beendet sind die Umbauarbeiten an der früheren Hauptschule noch nicht. © © Schaper
Ganz beendet sind die Umbauarbeiten an der früheren Hauptschule noch nicht. © © Schaper
Ganz beendet sind die Umbauarbeiten an der früheren Hauptschule noch nicht. Im Innenhof wird noch ein Aufzug gebaut. © © Schaper
Der Eingangsbereich der (neuen) Osterfeld-Grundschule ist freundlich gestaltet. © © Schaper
Im Flur stapeln sich noch Umzugskisten. © © Schaper
Im Rektoratszimmer muss sich Schulleiter Manfred Hartisch noch einrichten.© © Schaper
Im Rektoratszimmer muss sich Schulleiter Manfred Hartisch noch einrichten.© © Schaper
Viele Umzugskisten müssen noch ausgepackt werden.© © Schaper
Viele Umzugskisten müssen noch ausgepackt werden.© © Schaper
Viel Licht gibt es auf Fluren und in den Klassenzimmern des Gebäudes. © © Schaper
Den Schülerinnen und Schüler der Osterfeld-Grundschule gefällt es im neuen Gebäude, das auch mit moderner Technik ausgestattet ist. © © Schaper

Den Kindern gefällt das neue Gebäude auf jeden Fall, berichtet Dorothe Schröder. „Es ist schön hell“, sagen sie. Und die Toiletten stinken nicht mehr, so wie im alten Schulgebäude nebenan.

Dort hatten sich die Schülerinnen und Schüler zu Ende des vergangenen Schuljahres mit einem kleinen Fest verabschiedet. Mit dem Verlassen des alten Gebäudes an der Osterfeldstraße gingen 85 Jahre Schulgeschichte in Eving zu Ende. Zuletzt war die Gebäudesubstanz veraltet. Der Gestank im Keller war da nur eines von vielen Problemen.

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Der Umzug in das benachbarte Gebäude der ehemaligen Hauptschule war deshalb schon seit längerer Zeit geplant. 2014 wurden ersten Pläne geschmiedet. Doch immer wieder gab es Verzögerungen. Zeitweise wurde der Gebäudekomplex als Flüchtlingsunterkunft genutzt. Doch das ist auch schon wieder drei Jahre her.

Auf den letzten Drücker

Angesichts der langen Planung verwundert es, dass die Schule jetzt auf den letzten Drücker bezugsfertig gemacht wurde - beziehungsweise ärgerlicherweise eben noch nicht ganz fertig ist. Dass noch ein Aufzug im Innenhof gebaut wird, der die Schule barrierefrei machen soll, ist nur eine von mehreren offenen Baustellen im Gebäude.

Doch bei den Nutzern überwiegt die Freude über den Einzug. „Es ist schön, dass wir ein renoviertes Gebäude bekommen haben, das zu 80 Prozent fertig ist. Und es ist schön, dass die Kinder jetzt mehr Platz haben“, sagt Manfred Hartisch.

Voll in Betrieb gehen wird die Schule ohnehin erst im nächsten Schuljahr, wenn auch die Schülerinnen und Schüler der Ketteler-Grundschule mit einziehen. Sie fusioniert dann mit der Osterfeld-Schule. Und auch die Offene Ganztags-Schule, betrieben von der Awo-Tochter Dobeq, bekommt zusätzliche Räume im Schulgebäude.

Was aus den alten Schulgebäuden wird, ist noch unklar.

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