Schüler der Sekundarschule in Dortmund haben knapp drei Tage schulfrei

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Der Schulbetrieb an der Reinoldi-Sekundarschule in Dortmund wurde in dieser Woche jäh unterbrochen. Wegen einer riesigen Pfütze auf dem Schulgelände musste das Wasser abgestellt werden.

Westerfilde

, 30.01.2020, 13:59 Uhr / Lesedauer: 2 min

Eine riesige Pfütze auf dem Schulgelände der Reinoldi-Sekundarschule sorgte am Montagvormittag (27.1.) für Aufregung. „Vor den Sporthallen-Eingängen war alles voll Wasser“, erzählt Schulleiter Christian Pätzold. „Es kam umgehend jemand von der Stadt, um sich die Sache anzusehen.“

Die „Diagnose“: ein Leck in der Hauptwasserleitung. Die Frischwasserversorgung für den gesamten Schulstandort sowie die Sporthallen und den Sportplatz sei ausgefallen, hieß es in einer ersten, nicht-öffentlichen Mitteilung der Stadt Dortmund.

„Gegen 12 Uhr wurde am Montag das Wasser abgestellt“, sagt Christian Pätzold. Die Schüler hätten die Mittagspause noch auf dem Schulgelände verbringen dürfen, nur Toiletten-Gänge seien nicht mehr möglich gewesen. Am Dienstag und Mittwoch (28. und 29.1.) fiel der Unterricht dann komplett aus. Auch die Vereine, die die Sporthallen und den Sportplatz nutzen, mussten ihren Trainingsbetrieb einstellen, so Stadt-Pressesprecher Christian Schön.

Rohrbruch macht der Heizung in der Sekundarschule zu schaffen

Während die Schüler sich über zweieinhalb Tage schulfrei freuen konnten, kamen die Lehrer der Sekundarschule dennoch in die Gebäude an der Straße „Im Odemsloh“.

Schließlich gebe es noch einiges für den Umzug in den angrenzenden Neubau vorzubereiten. „Normalerweise passiert das neben dem Unterricht“, erklärt der Schulleiter. „So konnten wir die Tage effektiv zum Entrümpeln und Sortieren nutzen.“

Schüler der Sekundarschule in Dortmund haben knapp drei Tage schulfrei

Die Arbeiten am Neubau waren vom Wasserrohrbruch nicht betroffen. © Carolin West

Derzeit ist die Schule noch in den Gebäudeteilen der ehemaligen Hauptschule Westerfilde und der Nikolaus-Kopernikus-Realschule untergebracht. „Im Altbau der Hauptschule war es unheimlich kalt, weil die Heizung mit der Hauptwasserleitung zusammenhängt“, sagt Christian Pätzold.

Für die Lehrer und den Schulleiter überraschend, funktionierten hingegen im Realschul-Anbau sowohl die Wasserversorgung als auch die Heizung. „Der Gebäudeteil ist wohl unabhängig vom Rest.“

Bauabnahme für den Sekundarschul-Neubau soll im Februar sein

Unabhängig vom Rest sei glücklicherweise auch der Betrieb auf der Baustelle für den Neubau gewesen, so Christian Pätzold. „Der Bauleiter sagte mir, sie brauchen kein Wasser auf der Baustelle – und es gibt ja Dixi-Klos.“

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Deshalb können die Termine für die Bauabnahme im Februar und den endgültigen Umzug ins neue Schulgebäude Ende Februar eingehalten werden. „Da sollte es keine Verzögerung geben.“

Verzögerungen habe es auch im Lehrplan nicht gegeben, da kurz vor der Zeugnisvergabe keine Noten-relevanten Leistungen oder Klassenarbeiten mehr anstehen.

Die defekte Hauptwasserleitung wurde indes komplett ausgetauscht, damit „sie den täglichen Anforderungen standhält“, so Pressesprecher Christian Schön. Seit Donnerstag (30.1.) läuft der Schulbetrieb wieder.

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