„I believe I can fly“: Bodenwelle lässt Dortmunder Autofahrer abheben

dzVerkehrssicherheit

An einer vielbefahrenen Kreuzung in der östlichen Innenstadt wellt sich die Fahrbahn enorm auf. Das stellt die Stoßdämpfer auf eine harte Probe. Unter Umständen kann es gefährlich werden.

von Johannes Bauer

Kaiserstraßenviertel

, 07.01.2020, 13:30 Uhr / Lesedauer: 1 min

Die Kreuzung ist vielen Dortmunder Autofahrern gut bekannt: Am Ostrand des Kaiserstraßenviertels trifft die Franziskanerstraße auf die Kaiserstraße. In Richtung Borsigplatz wird aus der Franziskanerstraße die Klönnestraße.

Viele Autofahrer müssen warten, bevor sie den Berg hinunter in Richtung Borsigstraße weiterfahren können. Wenn die Ampel auf Grün springt, rollen sie langsam los und ruckeln über die Bodenwelle. Die Karosserie der Autos hebt und senkt sich nur ein wenig.

„I believe I can fly“: Bodenwelle lässt Dortmunder Autofahrer abheben

Etwa zehn Meter vor der Gefahrenstelle warnt ein Schild die Autofahrer. © Johannes Bauer

Selbst Fahrer, die ungebremst in die Kreuzung hineinfahren könnten, reagieren meist umsichtig. Sie bemerken, wie die Bodenwelle das Auto des Vordermanns anhebt und fahren langsamer. Wer sein Tempo nicht drosselt, hebt gerne mal ab und setzt entsprechend unsanft wieder auf.

Der Stadtverwaltung ist die Problematik bekannt – und sie möchte dagegen vorgehen. Zunächst möchte das Tiefbauamt „kurzfristig“ mit einem zusätzlichen Schild an der Kreuzung auf die Gefahr hinweisen. Langfristig soll die Bodenwelle ganz beseitigt werden. Angepeilt sei der Spätherbst 2020, wie Stadtsprecher Christian Schön mitteilt.

Allerdings sei eine „umfassende Abstimmung“ wegen der Verkehrsführung erforderlich, da hier nicht nur zwei viel befahrene Straßen aufeinandertreffen, sondern auch noch die Stadtbahn-Schienen über die Kreuzung führen.

Lesen Sie jetzt