Große Spende: Schutzmasken aus SARS-Zeiten helfen Dortmunder Kliniken

Coronavirus

Atemschutzmasken und Schutzkleidung sind derzeit Mangelware. Der Anlagenbauer ThyssenKrupp Industrial Solutions will nun medizinischen Einrichtungen helfen.

Dortmund

, 31.03.2020, 19:30 Uhr / Lesedauer: 1 min
Auch hochwertige FFP2-Schutzmasken gehören zur Spende von ThyssenKrupp.

Unter anderem hochwertige FFP2-Schutzmasken gehören zur Spende von ThyssenKrupp. © dpa

Der Anlagenbauer Thyssenkrupp (TK) Industrial Solutions spendet über 50.000 OP-Masken und weitere Schutzkleidung an medizinische Einrichtungen. Fast 40.000 Schutzmasken gehen an medizinische Einrichtungen in Dortmund.

„Wir freuen uns, mit dieser Spende Hilfe zu leisten, wo sie besonders nötig ist“, sagt Personalchef Michael Höllermann. Die Schutzausrüstungen stammen aus Beständen, die während der SARS-Epidemie 2002/2003 angeschafft wurden, teilt Sprecherin Isabel Reinhardt mit. Zur eigenen Versorgung sei noch ein Teil vorhanden.

Insgesamt hat ThyssenKrupp 51.000 OP-Masken (Mund-Nasen-Schutz), 800 FFP2-Masken, 1000 Schutzanzüge und 2100 Schutzhandschuhe gespendet.

Mitarbeiter von ThyssenKrupp in Dortmund verladen Masken und Schutzkleidung für das Gesundheitsamt.

Mitarbeiter von ThyssenKrupp in Dortmund verladen Masken und Schutzkleidung für das Gesundheitsamt. © ThyssenKrupp

Von den 40.000 OP-Masken aus dem Dortmunder Bestand gingen 2000 an das Palliativnetz Witte. Die restlichen 38.000 Masken übergab der TK-Betriebsrat am 27. März zur weiteren Verteilung an das Dortmunder Gesundheitsamt.

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Die Masken wurden unter anderem an Krankenhäuser, Pflegeeinrichtungen, Rettungskräfte und Einrichtungen der Eingliederungshilfe verteilt, teilt die Stadt mit. „Diese Spende ist ebenso wie alle Materiallieferungen, die die Stadt Dortmund erreichen, hoch willkommen. Zurzeit übersteigt auch in Dortmund auf Sicht der Bedarf das Angebot“, sagt Stadt-Sprecherin Anke Widow.

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Weitere Spenden gingen an zwei Kliniken in Saarbrücken und die SHG-Kliniken Völklingen.

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