Schulverkehr: DSW21 richtet dringenden Appell an Schüler

Busse und Bahnen in Dortmund

Mehr Schüler aus Dortmund machen sich jetzt wieder mit Bus und Bahn auf den Weg in die Schule. DSW21 zieht ein erstes Fazit und richtet einen Appell direkt an seine jungen Fahrgäste.

Dortmund

, 18.03.2021, 13:40 Uhr / Lesedauer: 2 min
Seit Montag (15.3.) nutzen wieder mehr Schüler Bus und Bahn für den Weg zur Schule.

Seit Montag (15.3.) nutzen wieder mehr Schüler Bus und Bahn für den Weg zur Schule. © picture alliance/dpa

Schülerinnen und Schüler der weiterführenden Schulen in Dortmund sind am Montag (15.3.) wieder in den Präsenzunterricht gestartet. Das hiesige Verkehrsunternehmen DSW21 zieht ein erstes Zwischenfazit zum Schulverkehr.

„Insgesamt war das ein zufriedenstellender Restart“, sagt DSW21-Verkehrsvorstand Hubert Jung. Seit Montag fahren die Fahrzeuge stärker frequentiert und die Ausweitung des des Angebots habe dafür sorgen können, dass sich die Schüler in der Regel in den Fahrzeugen gut verteilen können.

Jung betont aber auch, wie wichtig Wechselunterricht und gestaffelte Anfangszeiten für einen entzerrten Schulverkehr seien - aus seiner Sicht gebe es dazu in den nächsten Monaten keine Alternativen: „Wir können unser Angebot nicht beliebig weiter hochschrauben.“

Nachdem das Land NRW am Dienstag (16.3.) den Vorstoß von Dortmunds Oberbürgermeister Thomas Westphal abgelehnt hat, alle Schulen angesichts der steigenden Infektionszahlen mit sofortiger Wirkung wieder zu schließen, hält DSW21 weiter an seinem Konzept fest. Hubert Jung: „In Zeiten des Präsenzunterrichts werden wir mit dem Maximalangebot fahren.“

Appell an Schülerinnen und Schüler:

„Alle können selbst dazu beitragen, dass wir die Stoßzeiten bestmöglich entzerren“, sagt Verkehrsvorstand Jung. An alle Schülerinnen und Schüler gilt folgender Appell: Sie sollten nicht im Eingangsbereich der Fahrzeuge stehen bleiben, sondern sich im gesamten Innenraum zu verteilen.

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Grundsätzlich lohne sich der Blick in die Elektronische Fahrplanauskunft auf www.bus-und-bahn.de oder in der DSW21-App. So könne geprüft werden, ob kurz vor oder kurz nach dem bisweilen genutzten Bus weitere Fahrtalternativen zur Verfügung stehen.

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DSW21 hatte das Angebot bereits seit Februar schrittweise hochgefahren. Mit der nochmaligen Ausweitung am Montag (15.3.) bietet das Verkehrsunternehmen nun fast 500 zusätzliche Fahrten im Schulverkehr an (362 Taktverstärkerfahrten und 119 E-Wagen-Fahrten). Damit rollt an Schultagen alles, was DSW21 und die Unternehmen, die in dessen Auftrag fahren, aufbringen können. Für diese zusätzlichen Angebote hat DSW21 auch Fördergelder des Landes NRW beantragt.

Das Verkehrsunternehmen werde das Geschehen im Schulverkehr weiterhin genau im Blick behalten und kurzfristig nachsteuern, falls dies nötig sein sollte, so DSW21. Zudem stehe das Verkehrsunternehmen kontinuierlich im Austausch mit den Schulen und der Stadt Dortmund.

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