Corona und Schulen

Schulunterricht in Dortmund geht weiter – aber Stadt will nicht locker lassen

Der Streit um den Präsenzbetrieb an Schulen geht weiter. Das Land hat den Plan der Stadt Dortmund, die Schulen wegen steigender Corona-Zahlen zu schließen, gekippt. Jetzt reagiert die Stadt.
Geht es nach der Stadt Dortmund, sollen die Klassenzimmer bis auf Weiteres leer bleiben. © dpa (Symbolbild)

Für das Land NRW ist eine Schließung der Schulen in Dortmund, wie von der Stadt gewünscht, kein Thema. Das stellte NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann am Dienstagnachmittag klar und wies damit einen Vorstoß der Stadtspitze zurück. Die wollte die Schulen in Dortmund mit Blick auf steigende Corona-Infektionen und den Ausfall von Impfungen schließen.

Auf einer Pressekonferenz kündigte Laumann sein Veto an. Die Stadt reagierte am frühen Abend. „Genauere Details zur Begründung liegen der Stadt zwar noch nicht vor, aber es findet morgen in Dortmund auf Anordnung des Landes wieder Präsenzunterricht statt“, teilte sie mit.

Klein beigeben will die Stadt allerdings nicht. Man halte eine Schließung der Schulen aufgrund der aktuellen Entwicklung des Infektionsgeschehens aber weiterhin für notwendig, heißt es in der Mitteilung der Stadt. Deshalb werde man gegenüber dem Land in den nächsten Tagen weitere Handlungspläne vorlegen.

Nach der Coronaschutz-Verordnung kann die Stadt weitergehende Maßnahmen treffen, wenn die Sieben-Tage-Inzidenz über 100 liegt. Am Dienstag (16.3.) lag sie nach der Berechnung der Stadt bei seit Tagen steigender Tendenz bei 79,6.

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