Schulcheck: Das Helmholtz-Gymnasium lebt Integration

dzSchuljahr 2020/21

Das Helmholtz-Gymnasium in der Nordstadt steht in jedem Schuljahr vor der Aufgabe, Kinder und Jugendliche unterschiedlicher ethnischer Herkunft zu fördern – nicht die einzige Heraufsorderung.

Nordstadt

, 11.10.2019, 04:30 Uhr / Lesedauer: 2 min

Der Einzugsbereich des Helmholtz-Gymnasiums in der Nordstadt reicht bis Brechten. Seit mehr als 100 Jahren ist die Schule an der Münsterstraße untrennbar mit der Nordstadt verbunden. Heute werden in den Klassen des Helmholtz-Gymnasiums jeweils mehrere Muttersprachen gesprochen. Es gilt, die Kinder und Jugendlichen unabhängig von ihrer ethnischen Herkunft zu fördern. Wir haben den Schulleiter, die Elternvertreterin und den Schülersprecher gefragt, was dieses Gymnasium ausmacht.

Das macht unsere Schule so besonders

Das sagt die Schülersprecherin Ilayda K.: „Wir sind eine Ganztagsschule, in der in allen Fächern Wert auf Sprachförderung gelegt wird. Die Lehrkräfte betrachten die Schülerinnen und Schüler als Individuen und kümmern sich größtenteils auch sehr persönlich um den Lernfortschritt. Wir sind eine Schule der Vielfalt und gehören dem Netzwerk ‚Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage‘ an.“

Darum empfehlen Eltern diese Schule

Das sagt die Elternpflegschaftsvorsitzende Nicole Grenda: „Wir haben für unsere Kinder das Helmholtz Gymnasium gewählt, weil es ein Ganztagsgymnasium ist. Wir sehen den Vorteil darin, dass unsere Kinder nach der Schule nicht bis spät abends an den Hausaufgaben sitzen. Das Helmholtz trägt zudem den Titel ‚Schule ohne Rassismus‘. Dies wird hier gelebt. Ich bin gerne als Schulpflegschaftsvorsitzende tätig. Es ist uns Eltern möglich, uns aktiv einzubringen. Das ist nicht an jeder Schule so. Ich würde mir wünschen, dass sich noch mehr Eltern mit ihrem Engagement einbringen. Dadurch wird die Schule vielseitig und lebendig.“

Schulcheck: Das Helmholtz-Gymnasium lebt Integration

Nicole Grenda ist die Schulpflegschaftsvorsitzende am Helmholtz-Gymnasium. © Schule

So digital tickt unsere Schule

Das sagt Schulleiter Dr. Dirk Bennhardt: „Am Helmholtz-Gymnasium ist jeder Klassenraum mit einem digitalen Präsentationsmedium ausgestattet, entweder ein Deckenbeamer, ein Kurzdistanzbeamer oder ein zwei Meter großer Touchscreen. Die Lehrer werden in absehbarer Zeit mit Präsentationstablets ausgestattet, damit drahtlos auf die Präsentationsmedien zugegriffen werden kann. Für die Schülerinnen und Schüler stehen mehrere Tablet-Klassensätze zur Verfügung, die bei Bedarf eingesetzt werden. Eine Klasse wird zur didaktischen Erprobung als Tabletklasse geführt. Das Helmholtz-Gymnasium besitzt darüber hinaus drei voll ausgestattete Rechnerräume - Eine gute digitale Ausrüstung ist für eine Schule unabweisbar wichtig. Für den pädagogischen Erfolg ist es aber auch wichtig, dass ansprechendes Schulmobiliar und gepflegte Klassenräume vorhanden sind. Insbesondere sind wir stolz auf unsere vielfach nutzbaren Flurausstattungen.“
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Schulleiter Dr. Dirk Bennhardt © Dieter Menne

Hier hat unsere Schule Nachholbedarf

Das sagt Schulleiter Dr. Dirk Bennhardt: „Nachdem im letzten Jahr die Schüler-Toiletten und in diesem Schuljahr die Schallschutzdecken vom Schulträger erneuert wurden, sind bereits jetzt räumliche Erweiterungen für den Ganztag und die Einführung des neunjährigen Bildungsganges geplant. Die konkrete Umsetzung sollte nun zeitnah stattfinden.“

So berichtet die Presse über die Schule

Damit die Oberstufenschüler eine möglichst große Leistungskurs-Auswahl haben, kooperiert das Helmholtz-Gymnasium mit dem Käthe-Kollwitz-Gymnasium und dem Stadtgymnasium. Die Schulträgerin, die Stadt Dortmund, unterstützt dieses Projekt durch die Übernahme eines Fahrtkostenanteils. Damit konnte das größte Problem, die Mobilität der Schülerströme, gelöst werden, denn viele Schülerinnen und Schüler erreichen die Kooperationsschule mit der Stadtbahn.

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