Kita-Leitung atmet auf: Stadt will die Straße vor einer Kita sicherer machen

Raser

Nachdem die Stadt Dortmund erst keinen Handlungsbedarf gesehen hat, soll jetzt doch die Straße vor einer Kita vor Rasern geschützt werden. Das ist der Plan.

von Marc Dominic Wernicke

Schüren

, 11.12.2019, 13:30 Uhr / Lesedauer: 1 min
Kita-Leitung atmet auf: Stadt will die Straße vor einer Kita sicherer machen

Eltern und Erzieherinnen weisen auf eine gefährliche Verkehrssituation vor der Kita "Kleine Raupe" an der Niergartenstraße hin. © Marc D. Wernicke

Die Anwohner der Niergartenstraße in Schüren kommen nicht zur Ruhe. Noch immer nutzen viele Autofahrer trotz Anliegerschild die Straße als Umleitung von Hörde nach Aplerbeck. Doch auch ohne den Ausweichverkehr sehen einige die Straße als überlastet und gefährlich an – besonders für die Kinder der Kita „Kleine Raupe“ an der Niergartenstraße.

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„Schon mehrere Male wäre hier am Bürgersteig fast etwas passiert“, sagt die Kita-Leiterin Stefanie Meinelt. Sie habe auch schon angeregt, an der Ecke zur Meinbergstraße ein zusätzliches Warnschild für die Kita aufzustellen. Für das Tiefbauamt sei das laut Meinelt jedoch „kein öffentliches Interesse“ gewesen.

Tiefbauamt hat andere Pläne

Eine Nachfrage der Redaktion ergab, dass das Tiefbauamt schon andere Schritte eingeleitet hat. „Im Kurvenbereich vor der Kita wurde im Juni ein Pfosten zur Verhinderung der Gehwegüberfahrung gesetzt“, erklärt der Stadtpressesprecher Christian Schön.

Zusätzlich solle die Geschwindigkeit im Nahbereich der Kita künftig durch zwei Pflasterplateaus auf der Fahrbahn gesenkt werden.

Kita-Leitung atmet auf: Stadt will die Straße vor einer Kita sicherer machen

Im Juni wurde auf dem Gehweg ein Pfosten aufgestellt. Zusätzlich will das Tiefbauamt mit zwei Plateaus auf der Fahrbahn die Geschwindigkeit senken. © Marc D. Wernicke

Die Planung dazu sei schon erfolgt. Wann die beiden Plateaus eingerichtet werden, könne jedoch erst nach Ermittlung der Kosten bestimmt werden.

„Das wäre wirklich super, da freue ich mich“, kommentiert Stefanie Meinelt. Für die Sicherheit der Kita-Kinder sei dies ein sinnvoller Schritt.

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