Warnbaken stehen bereit, falls es auf dem Westenhellweg zu voll wird. © Sabrina Fehring
Coronaschutz-Maßnahmen

Schranken am Westenhellweg: Stadt Dortmund ist bereit für mögliche Sperrung

Nach dem Ansturm vom Black Friday ist die Stadt nun vorbereitet für eine Abriegelung eines überfüllten Westenhellwegs: Am Freitag standen Schranken an mehreren Zugängen zur Einkaufsmeile bereit.

Besuchermassen, lange Wartschlangen vor Geschäften und fehlende Abstände: So sah es am Black-Friday (27.11.) in der Dortmunder City aus. Über 8000 Menschen schoben sich in der Spitze pro Stunde über die dichte Einkaufsstraße.

Solch eine Situation solle sich nicht wiederholen, betonte die Dortmunder Stadtspitze unter der Woche und kündigte Vorbereitungen an, um einen überfüllten Westenhellweg im Fall der Fälle abriegeln zu können. Besonders an den Adventswochenenden ist der Westenhellweg samstags traditionell besonders voll.

Am Freitag nach Black-Friday sind deutlich weniger Menschen in der Innenstadt unterwegs. © Sabrina Fehring © Sabrina Fehring

Ein Gang über Dortmunds Einkaufsmeile am Freitagnachmittag zeigte, dass die Stadt nun für das Szenario eines erneuten Besucheransturms gewappnet ist: Warnbaken standen an mehreren Gassen, die zum Westenhellwegs führen. Sowohl Mitarbeiter des Ordnungsamts als auch Polizisten waren entlang der Einkaufsmeile zu sehen.

Am Freitag erlebten sie einen entspannten Nachmittag. Nur zwischen 4000 und 5000 Passanten pro Stunde schlenderten am späten Freitagnachmittag (04.12.) über den Westenhellweg – so viele zählte das Einzelhandels-Datenportal Hystreet. Die Passanten konnten problemlos ausreichend Abstand halten.

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