Suchaktion in Dortmund

Schlangen-Suche in Dortmund bislang erfolglos – Dogewo erhöht den Aufwand

Seit einer Woche sind Experten in einem Haus in Dortmund auf der Suche nach einer möglicherweise giftigen Schlange. Fallen brachten keinen Erfolg – nun wird der Aufwand bei der Suche erhöht.
In einem Wohnhaus in der Wittelsbacher Straße in Dortmund ist die Haut einer Schlange gefunden worden. Nun wurde das Gebäude evakuiert. © Dennis Werner

Eine Schlangenhaut hatte an Silvester für große Aufregung in einem Mehrfamilienhaus an der Wittelsbacher Straße in Dortmund-Mitte gesorgt: Ein Anwohner hatte die Haut im Keller entdeckt und die Feuerwehr informiert.

Da nicht ausgeschlossen werden konnte, dass sich das Tier noch im Haus befand – und es möglichweise giftig ist – wurden die Bewohner für einen Tag evakuiert.

Fallen aufgestellt, aber keine Hinweise

Schlangen-Experten untersuchten die Kellerräume, in denen das Tier vermutet wird, und stellten Fallen auf. Klebestreifen und Mehl, auf dem sich die Bewegungen der Schlange abzeichnen sollen, brachten jedoch keinen Erfolg.

Die offizielle Suche, in die auch die Feuerwehr involviert war, wurde nun beendet, teilt die Dogewo mit. Bei der täglichen Kontrolle der Fallen habe es keine Hinweise auf eine Schlange gegeben. Das bedeutet jedoch nicht, dass die Suchmaßnahmen abgeschlossen sind – eher im Gegenteil: Der Aufwand wird noch erhöht.

Dogewo will kein Risiko eingehen

Man möchte „das verbleibende Restrisiko ausräumen“, so die Dogewo in einer Pressemitteilung: „Hierzu zählt die fachmännische Überprüfung und Räumung aller vorhandenen Kellerräume durch Reptilienfachleute. Der Keller bleibt bis zum Abschluss der Maßnahme verschlossen.“

Die Suche in den vollgestellten Kellerräumen hatte der hinzugezogene Reptilien-Experte Roland Byner zuvor bereits als „äußerst schwierig“ bezeichnet.

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