Zweite Pumpe kommt: Das Freibad Froschloch hat ab sofort wieder geöffnet

Freibad Froschloch

Das Naturfreibad Froschloch in Hombruch hat seit Freitag (28. Juni) wieder geöffnet. Diese Nachricht dürfte auch in anderen Stadtteilen für Erleichterung sorgen.

von Michael Nickel, Marc Dominic Wernicke

Hombruch

, 28.06.2019 / Lesedauer: 2 min
Zweite Pumpe kommt: Das Freibad Froschloch hat ab sofort wieder geöffnet

Es kann wieder gebadet werden: Das Naturfreibad Froschloch in Hombruch hat wieder geöffnet. © Stephan Schütze (A)

Rechtzeitig vor dem heißen Wochenende ist das Naturfreibad Froschloch in Hombruch wieder geöffnet. Am Freitag (28. Juni) gab Michael Dominik, Geschäftsführer der Sportwelt Dortmund, die gute Nachricht bekannt: „Eine zweite Leihpumpe aus Bremen wird heute oder morgen per Eilexpress eintreffen. Damit kann das Bad ab sofort wieder in Betrieb gehen.“

Zwei Wochen geschlossen

Am 14. Juni waren die beiden älteren Pumpen der Filteranlage binnen kurzer Zeit ausgefallen. Michael Dominik sprach von einem „Super-GAU“, da hierdurch nicht nur der Betrieb des Bades unterbrochen, sondern auch die Funktion der Filteranlage gefährdet wurde. Im Naturfreibad kommen keinerlei chemische Reinigungsmittel zum Einsatz. Stattdessen wird das Beckenwasser in einem sogenannten Neptunfilter mit Hilfe von Bakterien und Algen auf natürliche Weise aufbereitet. Durch den Ausfall der Pumpen bestand die Gefahr, dass die Organismen austrocknen.

Eine Wiederherstellung des biologischen Filters würde dann mehrere Wochen dauern. Das ließ sich jedoch durch den Notbetrieb einer der beiden defekten Pumpen verhindern. Vor einer Woche, am 21. Juni, kam die erste Ersatzpumpe an und wurde noch am Wochenende eingebaut. „Damit hatten wir den Kreislauf stabilisiert, aber öffnen konnten wir ohne Aussicht auf eine zweite Pumpe noch nicht. Jetzt, wo sie kommt, ist das aber möglich“, erklärte Michael Dominik - und rechnet in der Hochsaison mit 2000 bis 3000 Besuchern pro Tag.

Das dürfte sicherlich auch rund um das Freibad in Wellinghofen für Erleichterung sorgen, wo es vergangene Woche zum Verkehrschaos kam.

Schlagworte:
Lesen Sie jetzt