Sanierung der Schlosskirche Bodelschwingh liegt in den letzten Zügen

Schlosskirche Bodelschwingh

Der letzte Bauabschnitt der Sanierung der Schlosskirche Bodelschwigh kann in Angriff genommen werden: Eine Spende macht‘s möglich – und hilft sogar noch bei einem anderen Projekt.

Bodelschwingh

, 10.02.2020, 17:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Sanierung der Schlosskirche Bodelschwingh liegt in den letzten Zügen

Karin Lehmann (vorne Mitte) von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz und Karin Saatröwe von Westlotto (vorne r.) haben die Bronzeplakette an Pfarrerin Birgit Irmer (vorne l.) und Carl-Enno zu Knyphausen übergeben. © Gemeindebüro

Die Schlosskirche Bodelschwingh wurde 1322 geweiht. Knapp 700 Jahre später muss sie vor dem Verfall gerettet werden: Mehr als 210.000 Euro kostet die Sanierung der Kirche an der Parkstraße.

Unterstützung gab es von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz (DSD), die 80.000 Euro beisteuerte. Zuwendungen, Spenden und Erlöse der Glücksspirale von Westlotto haben der Stiftung die Beigabe dieser Summe ermöglicht.

Damit wird der vorerst letzte Bauabschnitt am Turmhelm der Schlosskirche finanziert. „Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz hat in erheblichem Maße dazu beigetragen, das Denkmal Schlosskirche Bodelschwingh zu erhalten“, heißt es in einer Pressemitteilung der Evangelischen Noahgemeinde.

Plakette bescheinigt die Finanzierung aus Stiftungsmitteln

Schließlich habe erst die Sanierung des Turmhelms ermöglicht, dass auch die denkmalgeschützte Orgel instandgesetzt werden kann. Hieran habe sich der Förderkreis der Schlosskirche finanziell beteiligt.

Das übrige Geld ist in Arbeiten am Mauerwerk, an der Holzkonstruktion und gegen den Schädlingsbefall geflossen.

Als Erinnerung an die finanzielle Beteiligung der DSD hat Karin Lehmann, die Leiterin des Ortskuratoriums Bochum/Dortmund, jetzt gemeinsam mit Karin Saatröwe von Westlotto eine Bronzeplakette an Pfarrerin Birgit Irmer und Carl-Enno zu Knyphausen übergeben.

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