Rundholz: Warum „kranbare Mulden“ im Baustellenbetrieb so wichtig sind

Rundholz-Tochter

Die Bauunternehmung Rundholz hat einen Containerbetrieb als Tochter, der jetzt sein 30-jähriges Bestehen feiert. Die Kooperation macht Sinn.

Brackel

23.09.2019, 15:39 Uhr / Lesedauer: 1 min
Rundholz: Warum „kranbare Mulden“ im Baustellenbetrieb so wichtig sind

Seit 30 Jahren besteht die Firma „Absetz-Container“, eine Tochter der Rundholz-Bauunternehmung. © Hans Jürgen Landes

Die Rundholz-Bauunternehmung feiert das 30-jährige Bestehen ihrer Unternehmenstochter Absetz-Container. „Für die Logistik unserer Bauvorhaben bildet der eigene Container-Bereich einen wichtigen Faktor. Er liefert einen wesentlichen Beitrag dafür, die Vorstellungen unserer Kunden planmäßig, zeitgerecht und kostengünstig umzusetzen“, erklärt Geschäftsführer Stefan Rundholz.

Container statt LKW mit Kippmulden

Das Dortmunder Familienunternehmen setzt im Baustellenbetrieb bewusst Container statt LKW mit Kippmulden ein. Diese Lösung sei deutlich ökonomischer, weil sich die Standzeiten der eigenen Fahrzeuge dadurch verkürzen. Ebenso erfordern viele Spezialarbeiten eine besondere Logistik: Zum Beispiel benötigen die Innenputz-, Sandstrahl- und Spritzbetonkolonnen pro Werkzeugsatz je einen Container, auch Mulde genannt.

Bauvorhaben bei laufendem Betrieb

Sogenannte „kranbare Mulden“ seien die Voraussetzung für ein besonderes Geschäftsfeld, auf das sich die Firma seit Jahrzehnten spezialisiert habe: Bauvorhaben bei laufendem Betrieb von Krankenhäusern und ähnlichen Einrichtungen erfordern besonders geräusch- und staubarme Arbeiten, um die Ruhe der Patienten und die Arbeit des Klinikpersonals nicht zu stören. Da sich die Container mit dem Kran an ihren Einsatzort in nahezu jedes Stockwerk befördern lassen, können Wege verkürzt werden.

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