Klinikum Dortmund

Rund 60 Glatteis-Verletzte an einem Tag in der Dortmunder Unfallklinik

Am Anfang der Woche gab es einen regelrechten Ansturm auf die Dortmunder Unfallklinik. Zahlreiche Unfälle durch überfrierende Nässe mussten am Montag operiert werden.
Glatteis sorgte im Laufe der Woche für viele zusätzliche Operationen im Klinikum Dortmund. © picture alliance / dpa

Als es früh am Montagmorgen (1. Februar) einen Ansturm der ersten Unfallopfer durch Glatteis gab, war dem Klinikum klar, dass die OP-Pläne des Tages umgeschmissen werden müssen. Im Laufe des Tages sind rund 60 Personen eingeliefert worden, die durch Unfälle im Zusammenhang mit Glätte verletzt worden sind.

Bereits um 8 Uhr standen neun Rettungswagen vor der Notaufnahme des Klinikum Nord. In der Nacht von Sonntag auf Montag war es in vielen Orten der Region zu überfrierender Nässe gekommen, die zu zahlreichen Unfällen geführt hatten.

„Bei elf Fällen mussten wir sogar sofort operieren, da es sich um Verletzungen der Hüfte oder des Oberschenkels gehandelt hatte. Da können wir nicht lange warten“, erklärte der leitende Oberarzt Dr. Philippus Schöttes.

Rückstau der Operatioenen

Noch Tage nach der Glatteis-Nacht stehen weiterhin Patienten auf dem OP-Plan, die sich Verletzungen zugezogen hatten und zunächst nicht notfallmäßig operiert werden mussten. „Wir operieren derzeit vor allem Verletzungen am Handgelenk. Viele Menschen versuchen nämlich reflexhaft, sich im Sturz noch mit Armen und Händen abzufangen“, so Dr. Schöttes.

Durch die gute Zusammenarbeit mit den anderen Fachkliniken haben man die Versorgung aller Patienten aber gemeistert.

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